Unwetter Spanien: Monsterwellen treffen Mallorca

Haushohe Wellen brechen an der Küste

Sturmtief Gloria lässt Spanien keine Ruhe. Schneestürme, Starkwinde, Überschwemmungen, Meeresschaum... der Sturm hält seit Tagen Einheimische, Regierung und Touristen in Atem. Mallorca erwischt es mit besonderer Wucht: Monsterwellen treffen besonders den Osten der Insel.

Bis zu 14 Meter hoch sind sie - die Gischt steigt noch viel höher. Das Video zeigt, mit welcher Wucht die Welle auf die Insel treffen. Diese Wellen haben eine enorme Kraft, es ist noch nicht absehbar, wie die Strände der Urlaubsinsel von Mallorca aussehen, wenn Gloria sich zurückzieht.

Ein Blick aus dem Ort Portocolom auf die Wellen

Schlimmster Seesturm seit 2003

So schlimm wie Gloria war seit 2003 kein Sturmtief mehr in Spanien. Bisher hat Gloria acht Todesopfer gefordert, viele weitere Menschen sind vermisst. Hunderttausende waren ohne Strom, Schneemassen haben den Straßenverkehr zum Erliegen gebracht. Jetzt zieht sich Gloria endlich langsam zurück, das Wetter wird ruhiger. Das endügltige Ausmaß des Sturms wird sich erst in den nächsten Tagen und Wochen zeigen.