Unwetter-Schäden 2017: Die Horror-Bilanz von 'Herwart', 'Xavier' und Co

So zerstörerisch waren die Unwetter im Jahr 2017
So zerstörerisch waren die Unwetter im Jahr 2017 Horror-Bilanz von 'Xavier', 'Herwart' und Co 00:01:57
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Frost an Ostern, Überschwemmungen im Sommer, Stürme im Herbst

Die Unwetter-Bilanz des Jahres 2017 ist verheerend: zahlreiche Glätte-Unfälle zum Jahresstart, Frost an Ostern, Überschwemmungen im Sommer, Stürme im Herbst. Extreme Wettersituationen trafen viele Regionen in Deutschland heftig. Egal ob Tornados in Bayern oder Überschwemmungen in Großstädten wie Berlin oder Köln, die Schäden waren gigantisch und Glätte-Unfälle und Unwetter forderten einige Todesopfer.

'Herwart' und 'Xavier' bleiben noch lange in schlechter Erinnerung

Die Herbst-Stürme 'Herwart' und 'Xavier' zogen Schneisen der Verwüstung durch Deutschland. Im Norden musste sogar der gesamte Bahnverkehr eingestellt werden, der Großteil der Strecken war unbefahrbar. Aus Niedersachsen meldeten die Landesforsten, allein 'Herwart' habe Ende Oktober 300.000 Bäume umgeworfen oder gebrochen. Umherfliegende Äste beschädigten massenhaft Autos und Häuser. Die Stürme, die Orkanstärke erreichten, deckten Dächer ab und stoppten sowohl den Bahn- als auch den Flugverkehr. Nach Angaben der Bundesregierung bremsten die Stürme mehr als zwei Millionen Bahnkunden aus, 12.800 Züge fuhren nicht oder nur auf Teilstrecken.

2016: 15 Tote und 3,5 Milliarden Euro Schaden

Stürme, Hitze, Überschwemmungen und Starkregen: In Deutschland nehmen extreme Wetterereignisse zu. Die Bundesrepublik rückte auf dem Klima-Risiko-Index der Umweltschutzorganisation 'Germanwatch' vom 64. auf den 42. Platz der am meisten betroffenen Staaten vor. Im Jahr 2016 starben demnach 15 Menschen durch Extremwetter, der Schaden betrug etwa 3,5 Milliarden Euro. Für 2017 gibt es noch keine Zahlen.