Unwetter Mittelmeer: Corona-Krise und Unwetter von Italien bis Griechenland

Kälte und Corona - Italien leidet

Das Unwettertief mit dem sperrigen Namen Liebgard lässt Italien nicht zur Ruhe kommen. Starkregen, Hagel und sogar Tornadogefahr machen aber nicht nur Italien Ärger. Betroffen ist das gesamte zentrale und östliche Mittelmeer - also angefangen von spanischen Küste über die Balearen bis nach Sardinien und Korsika, dem ganzen italienischen Stiefel bis zu den Balkanstaaten, Griechenland und der türkischen Mittelmeerküste. Die Schneebilder aus Italien sehen Sie im Video.

Und so geht es mit dem Wetter in Italien weiter. 

Bis zu 150 Liter Regen bis Freitag!

In dem von der Coronakrise so heftig geplagten Land kam es von Umbrien bis Apulien neben eisigem Wind auch zu Schneefall. In Kalabrien und auf Sizilien gab es Sturm und heftige Regenfälle. Und das Unwettertief gibt noch keine Ruhe.

​Ein kleiner Lichtblick in der Hauptstadt der italienischen Region Umbrien: In Peruggia hat der Wintereinfall für eine ganz besondere Morgenstimmung gesorgt.

Unwettertief über dem Mittelmeer

Das Unwettertief bleibt noch. Erst am Freitag schwächt es sich etwas ab. Bis dahin macht der Kaltlufttropfen, der aus dem Norden in den Mittelmeerraum gezogen ist, weiter Ärger. Die kalte Luft in der Höhe trifft auf das eher warme Mittelmeer - eine explosive Mischung, die dem gesamten zentralen und östlichem Mittelmeerraum Gewitter, Starkregen, Hagel, Wind und Tornadogefahr bringt.