Kein Stein steht mehr auf dem anderen

Unwetter in Griechenland: Euböa - erst kamen die Feuer, jetzt die Fluten

Starkregen verwüstet Insel Euböa

„Kein Stein steht mehr auf dem anderen“, sagt der Bürgermeister der Ortschaft Mantoudi, Giorgos Tsapourniotis, auf der griechischen Insel Euböa. Starke Regenfälle hatten in der Nacht auf Sonntag große Schäden angerichtet. Häuser wurden überschwemmt, Menschen mussten gerettet werden, Teile von Straßen brachen weg, Strände wurden verwüstet. Erst im Sommer waren im Norden Euböas bei verheerenden Bränden mehr als 50 000 Hektar Wald verbrannt.

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Griechenland - Insel Euböa - Evia, verbrannte Flächen nach den verheerenden Feuern auf der griechischen Insel Euböa im August, Momentaufnahme in Luftansicht nahe des Ortes Agia Anna am 22. August 2021.
Nach den Feuern im Sommer gleichen Teile der Insel Euböa in Griechenland einer Mondlandschaft. © picture alliance / ANE / Eurokinissi, Agenturfoto, ANE

Euböa im Katastrophen-Zustand: Erst Feuer, dann Wasser

„Nach dem katastrophalen Feuer kam die katastrophale Flut“, sagte Tsapourniotis nach dem griechischen Fernsehsender Open im Interview. Verbindungen zwischen Dörfern seien gekappt, die Flüsse hätten alles weggeschwemmt, die Lage sei dramatisch. „Das ist in unserer Gemeinde noch nie vorgekommen.“

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Verbrannte Flächen verschlimmern die Fluten

Nach den Feuern im Sommer gleicht die Region ohnehin schon einer Mondlandschaft aus Schutt und Asche. Nun scheint sich die Befürchtung zu bewahrheiten, dass es durch die abgebrannten Flächen bei Unwettern zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommt. Denn es gibt keine Büsche und Bäume mehr, die das Wasser aufhalten könnten.

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Inzwischen konnten jedoch alle Menschen gerettet werden, deren Häuser geflutet wurden.

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(ctr)