Unwetterserie geht weiter

Schwergewitter von Südfrankreich bis Korsika und am Wochenende in Italien und Griechenland

Europawetter: So entwickelt sich die Unwettersituation

Während sich die Lage in Spanien beruhigt und die Menschen sich auf eine neue Hitzeschelle aus Nordafrika einstellen müssen, verlagert sich der Unwetterschwerpunkt am Mittelmeer weiter. Es wird es teilweise sehr ungemütliches, mitunter auch gefährliches Wochenende.

Oben im Video: Das Wetter in Europa in den kommenden 10 Tagen

Heftige Gewitter drohen - Tornados sind nicht auszuschließen

Die Wetterberechnungen sehen nach wie vor die Gefahr von zum Teil von schweren Gewittern mit entsprechenden Begleiterscheinungen. RTL-Meteorologe Björn Alexander: „Das bedeutet neben vielen Blitzen weiterhin Starkregen, mittlerer bis großer Hagel und Sturmböen. Da die Böden der Mittelmeerregionen oft karg sind und wenig Wasser speichern können, sind dementsprechend weitere Überschwemmungen und Erdrutsche möglich.” Selbst die Gefahr von einzelnen Tornados und Wasserhosen ist nicht auszuschließen.

Das Unwetterpotenzial bleibt erhöht

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Zuletzt gab es auch auf Mallorca wiederholt Unwetter. © imago images/localpic, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Welche Regionen sind besonders betroffen?

Von Südfrankreich und Korsika verlagert sich der Unwetterschwerpunkt am Samstag weiter nach Italien. Vor allem betroffen dürften Zentral- und Süditalien sein. Am Sonntag zieht die gewitteraktive Zone weiter bis nach Griechenland. Gleichzeitig heißt das aber auch dass sich das Wetter dahinter wieder beruhigt.

Niederschlagsmengen heute in Frankreich

Niederschlagsmengen morgen in Italien

Niederschlagsmengen morgen in Griechenland

Das Wetter im Herbst 2021: Droht am Mittelmeer in diesem Jahr eine starke Unwettersaison?

Wiederholt haben sich im Sommer 2021 intensive Hitzewellen aus dem Norden Afrikas ausgebreitet. Das hat dazu geführt, dass das Mittelmeer derzeit deutlich zu warm ist. Möglicherweise mit fatalen Folgen.

RTL-Meteorologe Björn Alexander: „Die höheren Wassertemperaturen liefern grundsätzlich einerseits mehr Energie für intensivere Sturmereignisse. Andererseits ist potenziell auch mehr Regen möglich. Außerdem können größere Temperaturunterschiede zwischen dem warmen Wasser und kühlerer Luft, die im Schlepptau der Tiefdruckgebiete ans Mittelmeer kommt, die Unwettertätigkeit im Herbst deutlich ankurbeln.” Kurzum: in den nächsten Monaten müssen die Menschen im Süden Europas mit vergleichsweise intensiven Unwetterereignissen rechnen.

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(bal/avo)