Regen für Waldbrandgebiete?

Gewittertief FRIEDA zieht mit Unwettern heute über das Land

von Oliver Scheel

Wie passend: Am 29. Juli ist – zumindest in den USA – der Tag des Regens. Und der macht heute auch in Deutschland seinem Namen alle Ehre. Es regnet tatsächlich mal. Aber es ist, wie es in diesem Sommer immer ist: Wenn es regnet, drohen gleich wieder Starkregen, Gewitter und möglicherweise sogar Unwetter. Wo genau und mit wie viel Regen wir rechnen dürfen, erfahren Sie hier.

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Gewitterfront FRIEDA zieht weiter nach Osten

Regen am Freitag
Am Freitag liegt der Regenschwerpunkt in der Mitte und im Süden

In der Nacht hat es teilweise schon ordentlich gekracht und geschüttet. Im Allgäu kamen in der Spitze 42 Liter pro Quadratmeter runter. Generell fiel der meiste Regen entlang des Schwarzwalds und der Alpen. Ein bisschen Regen kam auch ganz im Westen von NRW, im Hunsrück und entlang des Rheins sowie im Sauerland runter.

Heute bringt Tief FRIEDA in der Mitte und Süden stellenweise Gewitter, am Samstag dann vor allem im Osten. Dann kann es etwas Linderung für die Waldbrandgebiete in Sachsen und Brandenburg geben. 20 bis 40 Liter sind da möglich, das wird den Einsatzkräften enorm helfen und es lindert generell die Waldbrandgefahr im Osten.

An den Alpen ist die Waldbrandgefahr geringer, da regnet es tatsächlich recht regelmäßig. So sind dort und auch im Bayerischen Wald ebenso 20 bis 40 Liter bis Samstagabend möglich.

Am Samstag gibt es weiteren Regen - auch im Osten

Regen am Samstag
Regen am Samstag, endlich bekommt der Osten mal etwas ab,

Während es also heute in der Mitte und im Süden schwül und gewittrig wird, bekommt der Norden davon nicht viel mit, da wird es ruhiger und meist trocken.

Mit Schauern und Gewittern müssen die Menschen in der Mitte und im Süden rechnen. Die Regenfälle können lokal auch kräftiger ausfallen.

Wetter.de-Meteorologe Oliver Klein dazu: „Teilweise sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. In der Nordhälfte überwiegt heiter bis wolkiges Wetter mit nur leichter Schauerneigung, ganz im Norden bleibt es überwiegend trocken und am meisten Sonne ist an den Küsten und auf den Inseln Vorpommerns sowie von der Eifel bis zur Saar und Pfalz zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen 21 Grad an der Nordsee, 27 Grad im Berliner Raum und bis 31 Grad in der Kurpfalz.“

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(osc)