Tornados nicht auszuschließen

Unwetterfahrplan für Südeuropa mit Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen

121 Liter Regen in Nimes

Bereits am Dienstag ging es in einigen Mittelmeerländern wettertechnisch rund. Im französischen Nimes fielen innerhalb von 4 Stunden 121 Liter Regen. Und die Unwetter sind noch nicht vorbei, denn Gewitter und Starkregen beschäftigen Südeuropa auch in den kommenden Tagen. Wir schauen auf die Länder, die betroffen sind.

Unwetterwarnung in Frankreich: Aquitanien, Rhones-Alpes und Cote d'Azur

Heute liegt der Schwerpunkt der Unwettergefahr in Südfrankreich zwischen Aquitanien, Rhones-Alpes und der Cote d'Azur, aber auch in Nordspanien sowie im Norden Italiens und der Schweiz sind stärkere Regengüsse, Hagel und Sturmböen möglich. Es wurde eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe Orange für 13 Departements ausgesprochen.

Zwar geht die Intensität im Gegensatz zu den Unwettern am Dienstag zurück, aber es können trotzdem häufiger bis 50 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit vom Himmel kommen. RTL-Meteorologe Martin Pscherer erklärt außerdem: „Lokal sind aber auch Mengen über 100 Litern pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass es ab heute Abend bis in die Nacht sogar die Balearen erwischen kann.“

Erneut bis zu 50 Liter Starkregen in kurzer Zeit

03.10.2020, Spanien, Pamplona: Fußgänger halten Abstand, während sie sich an einem Herbsttag unter Regenschirmen vor dem Regen schützen. Foto: Alvaro Barrientos/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Die Unwetter in Südeuropa gehen noch weiter. © dpa, Alvaro Barrientos, AB nwi

Die Gewitter ziehen dann am Donnerstag weiter. Morgen ist die größte Unwettergefahr dann zwischen dem Südosten Frankreichs in den Regionen Languedoc, Roussillion, Rhones-Alpes, der Cote d'Azur und in einem Gebiet, das sich von Norditalien bis in die Schweiz erstreckt. Auch am Donnerstag können dann wieder 50 Liter Regen auf den Quadratmeter fallen.

Unwetter verlagern sich - Tornado-Gefahr ebenfalls

In der Nacht zu Freitag ziehen die Unwetter etwas weiter. Starkregen, Gewitter, Hagel und Sturmböen sind wieder mit dabei. In Norditalien, der Schweiz und Österreich sind lokal erneut größere Regenmengen möglich. Tagsüber liegt der Schwerpunkt der Unwetter am Freitag rund um Kroatien, Slowenien und Bosnien-Herzegowina.

An allen Tagen sind auch Tornados nicht ganz ausgeschlossen, auch wenn das Risiko dafür recht gering ist. Nach dem Freitag beruhigt sich das Wetter vorübergehend. Nur im Alpenraum sehen die Modelle dann noch ein erhöhtes Gewitterrisiko.

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(kfb)