Korfu fast 130 Liter Regen!

Unwetter mit Starkregen bringen Überschwemmungen nach Griechenland

Unwetterwoche nähert sich dem Höhepunkt

Seit Tagen schon sind wiederholt heftige Gewitter und Unwetter an Teilen des Mittelmeeres unterwegs. Im Fokus liegen neben Italien jetzt vor allem Griechenland und die Türkei. Teilweise sind hier schon über 120 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen.

Große Überschwemmungen in Griechenland

 Griechenland - Athen, Stürme und heftige Regenschauer haben die griechische Hauptstadt und andere Teile Südgriechenlands heimgesucht und zu Verkehrsbehinderungen und einigen Straßensperrungen geführt. Im Bild: Überflutete Antigonis-Straße im Athener
Stürme und heftige Regenschauer brachten Überschwemmungen in die griechische Hauptstadt Athen und andere Teile Südgriechenlands. © imago images/ANE Edition, Vasilis Rebapis via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Der Starkregen durch die Unwetter am östlichen Mittelmeer brachte teils große Überschwemmungen. Behindert wurde dadurch der Verkehr. Der griechische Zivilschutz hatte aus Sicherheitsgründen auch die zwei wichtigsten Straßen bis zum Freitagmorgen schließen lassen. Die eine Verbindung führt in den Norden, die andere an die Küste. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, mussten sich Hunderte Menschen vor den Überflutungen auf Dächer retten.

Die meisten Schulen und alle Behörden, die nicht mit Rettungsdiensten zu tun haben, blieben am Freitag geschlossen. Große Regensummen fielen auch noch am Freitagmorgen auf den Ferieninseln Rhodos, Kos, Santorin, Mykonos und Kreta. Eine Besserung gibt es erst am Sonntag.

Teils erhebliche Regenmengen

Der Schwerpunkt der Unwetter lag am Donnerstag über der griechischen Urlaubsinsel Korfu. Hier vermeldete die Wetterstation am Flughafen fast 130 Liter Regen pro Quadratmeter binnen weniger Stunden. Auch in Athen fielen vormittags zum Teil schon fast 50 Liter auf jeden Quadratmeter. Mit entsprechenden Überflutungen.

Die Unwetter sind leider noch nicht vorbei.

Erdrutsche und Überschwemmungen - Böden können das Wasser nicht halten

Mit kleineren Starkregen-Ereignissen werden auch die Böden in der Mittelmeerregion ohne Probleme fertig. Jedoch sind Wassermassen von 30 Litern oder mehr binnen kurzer Zeit deutlich zu viel.

RTL-Meteorologe Björn Alexander: „Das liegt auch zuletzt an den Hitzewellen und der mitunter extremen Dürre im Sommer 2021. Zumal viele Brände in den Regionen die Erde nun schutzlos den Wassermassen überlassen haben. Neben Überflutungen erhöht das im teilweise hügeligen Hinterland zugleich das Risiko für Erdrutsche.“

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(ctr)