Unglaublicher Effekt! Deshalb sollten Sie ihre Wäsche bei Frost draußen trocknen

Bei Frost trocknet die Wäsche draußen schneller. Dies liegt am physikalischen Prinzip der Sublimation
Bei Frost trocknet die Wäsche draußen schneller. © iStockphoto

Gefriert die Wäsche im Winter nicht?

Um nasse Wäsche zu trocknen, braucht man Wärme. Falsch gedacht! Auch Frost und Eiseskälte können die Wäsche schnell trocknen lassen. Warum? Sublimation - ein physikalisches Prinzip - macht es möglich.

So lässt Sublimation bei Frost die Wäsche trocknen

Es fröstelt draußen, also hängen Sie schnell die Wäsche aus der Maschine im Garten oder auf dem Balkon auf. Die sogenannte Sublimation lässt die Klamotten bei Eiseskälte trocknen. Das Prinzip beschreibt den Prozess, wie ein fester Stoff in einen gasförmigen Zustand übergeht. Dabei wird der Stoff nicht noch einmal flüssig.

Wenn draußen also Frost und trockene Luft herrscht und Sie die Wäsche nach draußen hängen, passiert folgendes: Das Eis (beziehungsweise das Wasser) wechselt dann aus seinem festen Zustand bei Eiseskälte direkt in einen gasförmigen Zustand. Dadurch kann die Wäsche draußen sogar schneller trocknen als drinnen.

Sieben goldene Regeln beim Wäschewaschen
Sieben goldene Regeln beim Wäschewaschen So waschen Sie richtig! 00:01:02
00:00 | 00:01:02

Warum trocknet nasse Wäsche bei Frost draußen schneller als drinnen?

Wenn die Sachen drinnen getrocknet werden, ist die warme Luft schon voller Wasserdampf und sie kann kaum noch die verdampfte Luft der nassen Kleidung aufnehmen. Die Wäsche trocknet also langsamer. Das passiert draußen nicht. Zwar wird die Wäsche erstmal hart, aber dann verschwindet das Eis und die Kleidung ist trocken.

Weitere Vorteile sind der frische Duft der Wäsche sowie die gesparte Energie des Trockners.