Überschwemmungen: Nordengland unter Wasser

Das Wasser steigt noch weiter

Die Lage in den Hochwassergebieten Nordenglands bleibt angespannt. Einige Flüsse werden ihren höchsten Wasserstand wohl erst im Laufe des Montag erreichen. In der Nacht zum Montag waren mehr als 25 Warnungen vor schweren Fluten aktiv. Diese Alarmstufe bedeutet Lebensgefahr. Berichte über Tote oder Vermisste gibt es bisher aber keine. Tausende Haushalte sollen nach einem Wochenende ohne Elektrizität wieder ans Stromnetz angeschlossen werden.

Überschwemmungen: Nordengland unter Wasser
Die Scheitelpunkte sind noch nicht erreicht © REUTERS, ANDREW YATES

Die Regierung hatte am Sonntagabend 200 zusätzliche Soldaten zur Krisenhilfe in die Region geschickt, damit waren etwa 500 Armeeangehörige im Einsatz. Es werde alles getan, um den Menschen in dieser „Stunde der Not“ zu helfen, sagte Premierminister David Cameron.

Starker Regen hatte über die Weihnachtstage mehrere Flüsse auf Rekordhöhe ansteigen lassen. Viele Betroffene in den Regionen York und Leeds mussten ihre Häuser verlassen und die Feiertage in Notunterkünften, etwa in Schulen und öffentlichen Einrichtungen verbringen.

Nicht nur das Militär, sondern auch das Rote Kreuz, Polizei und Feuerwehr sowie Helfer der Bergwacht waren im Einsatz.