Türkei und Zypern kriegen richtig viel Regen ab

Regen in der Türkei geht einfach weiter

Diese Woche ist für Türkei-Urlauber schlichtweg zum Vergessen. Von Istanbul über die türkische Westküste bis hinunter in die Urlaubsparadiese rund um Antalya gibt es nur eines: Regen.

Regen, Türkei
Istanbul erinnert derzeit eher an London. © picture alliance / AA, Mustafa Kamaci

Mittlerweile hat es schon ordentlich geregnet, allein 56 Liter fielen an der türkischen Riviera. Antalya bekam 51 Liter Regen ab. Auch in Griechenland wütete das Tief gewaltig. In Andravida im nordwestlichen Peloponnes fielen 132 Liter Regen. Der Sturm forderte ein Menschenleben und führte zu erheblichen Schäden und Verkehrsproblemen.

Ein 50-jähriger Mann im Vorort Menidi wurde in seinem Haus von Unmengen von Wasser und Schlamm überrascht und ertrank in seinem Auto, wie das Staatsfernsehen unter Berufung auf die Feuerwehr berichtete. Ein dreistöckiges unbewohntes Haus stürzte ein, als riesige Wassermengen die Fundamente wegspülten. Auch von der Halbinsel Peloponnes und anderen Regionen Südgriechenlands wurden Schäden gemeldet.

Sehr unschön ist es derzeit auch in Istanbul. 15 Grad und Dauerregen lassen einen eher an London denken. Zudem ist es windig am Bosporus. Auch die Sonneninsel Zypern bekommt ihre Ladung Regen ab. Allerdings bleibt es dort sehr warm. Mehr als 25 Grad sind noch berechnet trotz des Regens.

Die Aussichten sind abscheulich: Auch am Freitag und Samstag hängen dichte Regenwolken über der Küste, die bringen Antalya weiterhin bis zu 50 Liter Regen pro Tag und Quadratmeter. Auf Zypern sind die Regenmengen nicht so krass, aber schön wird es dort bei 0 bis 3 Sonnenstunden auch nicht gerade.

Langsam aufwärts geht es ab Sonntag. Es wird zwar weiterhin regnen, aber nicht mehr so stark. An der Westküste kommt die Sonne wieder raus und trocknet den ganzen Schlamassel langsam ab. Der Montag wird ein wechselhafter Tag, am Dienstag stellt sich dann wieder stabileres, schöneres Wetter ein. Die Temperaturen erreichen dann auf wieder 20 bis 25 Grad.