So träge macht uns der Lockdown

Studie: Nur jeder Dritte kann sich zuhause zum Sport motivieren

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ILLUSTRATION - Eine junge Frau fuehrt am 26.11.2015 in einer Wohnung in Hamburg nach Anleitung auf einem Tablet eine Sportuebung aus. Foto: Christin Klose | Verwendung weltweit © picture alliance, dpa, Christin Klose

Corona macht die Deutschen träge

Bereits über zwei Monate müssen die Deutschen nun im zweiten Lockdown auf Fitnessstudios und Sportvereine verzichten. Und auch der Weg zur Arbeit, auf dem man sich zumindest ein bisschen bewegt, fehlt vielen aufgrund von Homeoffice. Da braucht es dringend Alternativen: Joggen oder Fahrradfahren ist im Winter nicht gerade die beste Option – also bleibt oft nur der Sport in den eigenen vier Wänden. Doch nur knapp jeder Dritte (32 Prozent) stimmt laut einer Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov der Aussage zu, zuhause motivierter zu sein, Sport zu treiben.

Frauen noch unmotivierter als Männer

Über die Hälfte der Deutschen (58 Prozent) sagt: Ich bin zuhause nicht motivierter, Sport zu treiben. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hat in Kooperation mit dem Online-Portal Statista 2.030 Deutsche ab 18 Jahren vom 8. bis 11. Januar 2021 befragt. Dabei sagt jeder Zweite, dass er oder sie sich nicht gut alleine zum Sport motivieren kann. Frauen sagen dies sogar häufiger als Männer (53 Prozent vs. 48 Prozent der Männer).

Etwas weniger als die Hälfte der Deutschen (45 Prozent) gibt an, während des Corona-Lockdowns träger geworden zu sein. Dies sagen die Jüngeren am häufigsten (51 Prozent der 18- bis 34-Jährigen).

Online-Kursangebot kaum genutzt

Viele Fitnessstudios und Sportvereine möchten ihre Mitglieder während des aktuellen Lockdowns unterstützen und bieten virtuelle Online-Sportkurse an. Auch auf YouTube können Sportkurse gestreamt werden. Doch auch hier scheint den Deutschen die Motivation zu fehlen: Jeweils nur 7 Prozent haben während des aktuellen Lockdowns vor, einen Muskelaufbau- oder einen Konditionstrainings-Kurs zu belegen. 6 Prozent würden virtuell Yoga machen, und jeweils 3 Prozent einen Pilates- oder einen Zumba-Kurs. Die große Mehrheit der deutschen (76 Prozent) plant jedoch gar keinen Online-Sport-Kurs während des Lockdowns ein.

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ILLUSTRATION - Eine junge Frau posiert am 07.12.2016 in einer Wohnung in Hamburg mit einer Faszienrolle. (gestellte Szene) Foto: Christin Klose | Verwendung weltweit
Training zu Hause - Faszienuebungen © dpa Themendienst, Christin Klose, RK

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