Tornado zieht über Urlaubsgebiet in Südfrankreich

Dass ein Tornado eine ungeheure Kraft entwickeln kann, ist klar. Aber was dieses Wetter-Ereignis am Sonntagnachmittag mit den Autobahnschildern auf der A75 in der Region Okzitanien anstellte, ist schon verrückt. Wie sehr sich die Schilder unter der Power verbogen haben, sehen Sie im Video.

Heftige Regenmengen - große Schäden

Der Tornado, der am Sonntag über die Urlaubsregion unweit von Montpellier im Süden Frankreichs hinwegzog, erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 km/h. Im französischen Departement Herault bei der Stadt Pezenas wurden etwa 30 Häuser beschädigt und etliche Bäume aus dem Boden gerissen.

Der Tornado ging einher mit heftigen Niederschlägen. In den Cevennen, den Bergen nördlich von Montpellier, fielen teilweise mehr als 100 Liter Regen innerhalb von 24 Stunden. In manchen Gegenden der Region kamen sogar mehr als 300 Liter zusammen.