Für die größten Früchte

Tomatengärtner lüftet sein Erfolgsgeheimnis: Er streichelt seine Pflanzen mit einem Vibrator

Darum sind Tomaten und Vibrator ein gutes Team

Zugegeben, bei diesem Gartentipp wird wohl manch einer röter als die Tomaten selbst. Joseph Lofthouse’ Tomaten sind weltberühmt. Saftig, prall und aromatisch. Wie kriegt er das bloß hin? Er verrät jetzt: Für die Bestäubung benutzt er immer einen Vibrator und massiert damit seine Pflanzen. Ja richtig gehört. Ihm selbst war die Methode anfangs auch etwas suspekt: „Natürlich habe ich mich zuerst geschämt. Ich wollte einfach nur rufen: Ich benutze ihn nur, um meine Tomaten zu bestäuben. Ich habe mich dann aber entschieden, doch lieber einfach den Mund zu halten.“

Wie genau die Vibrator-Massage funktioniert, zeigt uns Joseph im Video.

Vibratoren imitieren Hummeln

Damit Tomatenpflanzen überhaupt leckere Früchte bilden können, müssen sie bestäubt werden –vorzugsweise von Hummeln, denn sie krallen sich an der Blüte richtig fest. Wind und Bienen sind generell meist zu schwach für die Bestäubung von Tomaten. Sitzen die Hummeln also an der Blüte, rütteln sie so stark, dass die Pollen aus den Staubbeuteln rieseln. Die Pflanze ist somit bestäubt. Tja, und wenn bei Joseph keine Hummeln vorbeikommen, rüttelt er eben selbst mit einem Vibrator an den Pflanzen. Wer die Technik selbst einmal ausprobieren will, aber auf fragende Blicke aus der Nachbarschaft verzichten will, der kann auch eine elektrische Zahnbürste benutzen.