Taifun "Yutu": Schwerer Wirbelsturm tötet mindestens 34 Menschen auf den Philippinen

Philippinen: Taifun
Philippinen: Taifun "Yutu" tobte in den Böen mit 230 km/h Schwere Zerstörung im November 2018 00:30

Tod und Zerstörung durch Taifun "Yutu"

Nach dem schweren Wirbelsturm "Yutu" ist auf den Philippinen die Zahl der Todesopfer auf 34 gestiegen. Nach tagelanger Suche gaben die Behörden am Freitag die Hoffnung auf, 17 offiziell als vermisst gemeldete Frauen und Männer noch lebend zu finden.

"Yutu" tobte in den Böen mit 230 km/h

Am Dienstag hatte Taifun "Yutu" mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 140 km/h die Philippinen erreicht. Die schlimmsten Sturmböen peitschten mit einer Kraft von 230 km/h! Durch den Taifun kamen bisher mindestens 34 Menschen ums Leben. Darunter ein Vater mit drei Kindern im Alter zwischen acht und elf Jahren. Sie starben im Norden des südostasiatischen Inselstaates, als das Haus der Familie durch einen Erdrutsch mitgerissen wurde.​

Die Zahl der Todesopfer wird vermutlich weiter steigen

Erdrutsch nach Taifun "Yutu" auf den Philippinen
Nach einem Erdrutsch durch Taifun "Yutu" in der Bergprovinz Natonin suchen Rettungskräfte verzweifelt nach Opfern. © REUTERS, HARLINGTON PALANGCHAO, EDC/DN

Die Befürchtung ist groß, dass die Opferzahl noch weiter steigt. Es wird vermutet, dass unter den Trümmern von Häusern, die durch den Sturm zusammenbrachen oder von Erd- oder Wassermassen mitgerissen wurden, noch weitere Menschen begraben sind. 

Besonders betroffen waren die Provinzen Mountain, Banaue, Ifugao and Kalinga. Erst im September wurden durch Supertaifun "Mangkhut" auf den Philippinen mehr als 100 Menschen getötet.