Schreckliche Bilder der Verwüstung

Taifun-Serie auf den Philippinen: Mindestens 67 Tote durch Vamco

Fürchterliche Bilder aus den Slums von Manila. Taifun
Fürchterliche Bilder aus den Slums von Manila. Taifun "Vamco" zerstörte Tausende Häuser. © REUTERS, ELOISA LOPEZ, EAL

Die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahren

Fünf Tropenstürme sind in nur einem Monat über die Philippinen gefegt. Der jüngste war besonders heftig. „Vamco“ hat die Hauptinsel Luzon getroffen. Tausende Menschen haben kein Zuhause mehr. Es sind die schlimmsten Überschwemmungen rund um Manila seit Jahren. Die Zahl der Toten ist auf mindestens 67 gestiegen. 

Menschen retten sich auf die Dächer ihrer Häuser

Der fünfte Taifun innerhalb eines Monats auf den Philippinen hat schwere Verwüstungen angerichtet und zahlreiche Menschen auf die Dächer ihrer überfluteten Häuser getrieben.

Der Tropensturm „Vamco“ hatte am Mittwoch und Donnerstag zu den schwersten Überschwemmungen rund um die Hauptstadt Manila seit Jahren geführt. Mehr als eine Million Menschen auf der Hauptinsel Luzon waren ohne Strom, 400.000 mussten ihre Häuser verlassen.

Mittlerweile ist der Taifun abgeschwächt und hat die Philippinen verlassen. „Vamco“ war der 21. Tropensturm, der den Inselstaat in diesem Jahr getroffen hat und der fünfte innerhalb eines Monats. Viele Menschen hatten noch mit den Folgen der vorangegangenen Stürme zu kämpfen, als der neue Taifun über das Land fegte.

Eine der kompliziertesten Katastrophenhilfen aller Zeiten

Besonders dramatisch ist die Lage für 240.000 Menschen, die durch den Taifun „Goni“ vor knapp zwei Wochen bereits obdachlos geworden sind und in Notunterkünften entlang der Küste leben.

„Es ist wichtig, schnell mit dem Wiederaufbau zu beginnen und den Menschen zu helfen, sich nach einem verheerenden Taifun zu erholen. Aber diese immer neuen Stürme treffen unsere Gemeinden nun während einer tödlichen Pandemie und machen dies zu einer der kompliziertesten Katastrophenhilfen aller Zeiten“, sagte der Vorsitzende des Roten Kreuzes auf den Philippinen, Richard Gordon.