Taifun 'Rammasun' und Taifun 'Matmo' wüten im Pazifik

Taifun 'Rammasun' und Taifun 'Matmo' wüten im Pazifik
Sicherungsarbeiten auf Taiwan © REUTERS, PICHI CHUANG

Tausende Touristen evakuiert

Taifun ‚Rammasun‘ hat in Vietnam mindestens 27 Menschenleben gefordert. 24 der Opfer seien bei Überschwemmungen und Erdrutschen umgekommen, teilte die Sturmwarnzentrale mit. Zudem seien drei Menschen von Blitzen getötet worden. Unter den Toten seien auch sechs Kinder.

Der Sturm traf vor allem den Norden Vietnams, wo die Wassermassen rund 500 Häuser beschädigten, ganze Straßen wegschwemmten und Tausende Hektar Reisfelder überfluteten. Tausende Einwohner mussten ihre Häuser verlassen und wurden in Sicherheit gebracht.

‚Rammasun‘ hatte zuvor mit Sturmfluten, Starkregen und heftigen Sturmböen auf den Philippinen und in Südchina gewütet. In beiden Ländern kamen insgesamt 120 Menschen ums Leben.

Unterdessen ist Taifun ‚Matmo‘ auf dem Weg nach Taiwan. Der Taifun nähert sich mit Windgeschwindigkeiten von 170 km/h der Nordküste Taiwans. Von den beiden Urlaubsinseln Green Island und Orchid Island wurden mehrere tausend Touristen in Sicherheit gebracht.