Taifun Melor: Zahl der Toten auf den Philippinen gestiegen

Zahl der Taifun-Toten steigt - Mehr als 30 Opfer auf Philippinen

Mit Hilfe des gemeinsam von der japanischen Weltraumbehörde JAXA und der US-amerikanischen NASA entwickelten Erdbeobachtungssatelliten GPM wurde diese Animation gemacht, die die Regenmengen veranschaulicht, die auf die Philippinen dabei niedergingen – über 86 Liter in der Stunde auf den Quadratmeter.

Nach dem Durchzug des Taifuns 'Melor' ist die Zahl der Toten auf den Philippinen auf 34 gestiegen. Mindestens fünf Menschen würden noch vermisst, teilten die Behörden des Inselstaates am Samstag mit. Die meisten Opfer seien ertrunken oder erschlagen worden. 'Melor' war am Montag in der Provinz North Samar auf Land getroffen und hatte bis Mittwoch auf den Philippinen gewütet.

Wirbelsturm Melor zieht Richtung Westen

Wirbelsturm Melor auf den Philippinen
Wegen Taifun Melor sterben auf den Philippinen mehrere Menschen.

Der Wirbelsturm brachte enorm viel Regen, die Windböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometer in der Stunde. Mehr als 730.000 Menschen verließen aus Angst vor Sturmfluten oder Erdrutschen ihre Häuser. Der Sturm riss Bäume und Strommasten um, viele Häuser wurden zerstört oder beschädigt. In weiten Teilen der Philippinen fiel der Strom aus. In den Häfen und Flughäfen saßen Tausende Passagiere fest.

Nach Angaben der philippinischen Wetterbehörde zog der abgeschwächte Sturm weiter in Richtung Westen ins Südchinesische Meer und befand sich am Mittwoch 90 Kilometer südwestlich von Manila.