Taifun 'Goni' fordert weitere Todesopfer und Verletzte

Die Ausmaße des Taifuns sind verheerend

Der Taifun ‚Goni‘ wütet auch weiterhin über den Pazifik. Auf den Philippinen und in Japan wurden bereits mehrere Todesopfer gefordert und Menschen verletzt. Auch in Indien wurden mindestens 13 Menschen durch Überschwemmungen getötet.

Taifun 'Goni' fordert weitere Todesopfer und Verletzte
Mehrere Menschen kamen durch 'Goni' ums Leben © dpa, Hand

Seit gut einer Woche ist der Taifun mit dem Namen ‚Goni‘ aktiv. Auf den Philippinen war das Ausmaß der Zerstörung bisher groß: ‚Goni‘ brachte enorme Regenmengen. Es folgten Erdrutsche, die vielen Menschen zum Verhängnis wurden. Mindestens 14 Menschen sind ums Leben gekommen. Etwa ein Dutzend Bergarbeiter wurden nach einem Erdrutsch in einem Dorf im Norden des Landes am Sonntag zunächst noch vermisst, wie die Behörden mitteilten. Die meisten Menschen starben in der knapp 200 Kilometer nördlich von Manila gelegenen Provinz Benguet.

Auch Japan blieb nicht verschont: ‚Goni‘ traf auf die südwestliche Hauptinsel Kyushu. In mehr als 470 000 Haushalten fiel laut Berichten lokaler Medien der Strom aus. Zehntausende Bürger wurden von den Behörden aufgerufen, sich vor den heftigen Sturmböen in Sicherheit zu bringen. Der Betrieb von Hochgeschwindigkeitszügen kam stellenweise zum Erliegen, rund 200 Flüge aus und in die Region mussten gestrichen werden. Zwar schwächte sich der Taifun auf seinem Weg Richtung Norden etwas ab, dennoch warnten die Behörden weiter vor Sturm, hohen Wellen und Regenfällen.

Doch nicht nur Taifun ‚Goni‘ sorgt für Wirbel – auch der Taifun ‚Atsani‘ ist nicht zu unterschätzen. Zwar ist dieser weniger bedrohlich, da er auf kein Hauptsiedlungsgebiet treffen sollte, allerdings könnte der Schiffs- und Flugverkehr bedroht sein. Derzeit befindet sich der Schwerpunkt des Taifuns südöstlich von Japan.