Sturmtief Hanna wirbelt im Norden: Orkanböen gemessen

Schon mehr als 120 km/h

Dass es auf dem Brocken stürmt, ist nichts Außergewöhnliches. Aber heute wird es auch im Norddeutschen Tiefland ordentlich pfeifen. Schon am frühen Morgen machte sich Sturmtief Hanna mit Orkanböen bemerkbar. In Sylt und am Kieler Leuchtturm wurden Geschwindigkeiten von mehr als 120 km/h gemessen.  

Sturm zieht bis hinunter in den Bayerischen Wald

sturm
Im Norden wird es heute richtig stürmisch.

Sturm Hanna wird den Norden heute fest im Griff haben. Auch im Binnenland sind schwere Sturmböen zu erwarten. Bis zu 100 km/h im Flachland – das kann durchaus Schäden verursachen, Bäume entwurzeln und Dachziegel lösen. Vorsicht also.

Zudem ist das Sturmfeld ziemlich groß. Bis an die polnische und tschechische Grenze wird es heftigen Sturm geben. Böen von 85 km/h sind auch nich für Südostsachsen berechnet. Auf den Bergen der Mittelgebirge wird es sowieso sehr ungemütlich, alles voran am berühmten Brocken, später aber auch im Erzgebirge und im Bayerischen Wald.  

Die Sturmspitzen am Morgen:
Brocken: 133 km/h 
Kiel/Leuchtturm: 124
Hoernum/Sylt: 120

Aber auch im Süden viel Wind:
Zugspitze: 107 km/h