Sturmflut im Nordwesten

An der Nordsee peitscht Wind mit schweren Sturmböen

Die Bewohner der nordfriesischen Inseln und der Nordseeküste haben eine ungemütliche Nacht hinter sich: Das Sturmtief Gerlinde bescherte der Region eine mittlere Sturmflut. Das Wasser stieg in der Nacht bis zu 1,5 Meter über den Normalwert und überflutete, wie im Video zu sehen ist, ganze Straßen, Haltestellen und Fähranleger.

Bis zu 104 km/h Windstärke

Die Windböen erreichten Spitzenwerte von bis zu 104 km/h aus südwestlicher Richtung. Betroffen waren vor allem die Inseln Sylt, Föhr und Amrum, aber auch das Festland, zum Beispiel Husum. Der Wind flaute zum Vormittag hin zwar ab, das Hochwasser bleibt allerdings bis zum Nachmittag und Abend bestehen. Die Sonne lässt sich hier den ganzen Tag lang nicht durch die dichte Wolkendecke blicken. 

Zweite Sturmflut in zwei Monaten

Die Bewohner der Region kennen die Probleme, die eine Sturmflut mit sich bringt. Bereits im Dezember 2019 kämpfte die Nordseeküste mit Starkwinden und Hochwasser. Auch da stieg das Wasser bis zu zwei Meter über den Normalwert.