Sturmböen über 200 km/h: So hat Taifun 'Hato' in Hongkong und Südchina gewütet

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Die Zahl der Todesopfer nach dem mächtigen Taifun 'Hato' in Südchina ist auf mindestens 16 gestiegen. Mindestens acht Menschen kamen während des schweren Sturms in der Provinz Guangdong ums Leben, wie das Ministerium für Zivile Angelegenheiten am Donnerstag in Peking mitteilte. "Im Vergleich zu anderen Taifunen bewegte sich Hato zügig vorwärts, wurde schnell immer stärker und verursachte massive Mengen an Niederschlag", sagte Wu Zhifang vom Wetteramt der Provinz. Die Behörden gaben Warnungen vor Erdrutschen und Überschwemmungen aus.

Auch das ehemals portugiesische Macau gehörte zu den Orten, in denen der Sturm mit heftigen Windböen und Wolkenbrüchen schlimm wütete. In der für ihre Luxushotels und Casinos bekannten Stadt sind nach Behördenangaben 153 Menschen verletzt worden, die meisten von umherfliegenden Teilen.

Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen hatte der stärkste Taifun seit fünf Jahren am Mittwoch in der Region gewütet. Hunderttausende Menschen, die in der Nähe der Küste lebten, wurden in Sicherheit gebracht.

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Videos in sozialen Netzwerken zeigten in vielen Stadtteilen überflutete Straßen, entwurzelte Bäume und umherwirbelnde Teile, etwa von Baugerüsten. Baukräne knickten wegen des starken Windes um. Die Sturmböen erreichten Geschwindigkeiten von über zu 200 Kilometern pro Stunde, wie das Wetteramt der Stadt berichtete. Analysten sagten der 'South China Morning Post', sie rechneten mit wirtschaftlichen Schäden von bis zu acht Milliarden Hongkong-Dollar (rund 870 Millionen Euro).