Sturm fegt den Winter weg

Erstes Winter-Sturmtief zum Start in den Dezember

Prognose Dezember 2021: Wie groß ist die Sturmgefahr?

Die Vorhersagen für den Dezember deuten momentan sehr bewegte Zeiten an. Das erste Ausrufezeichen könnte direkt zum Monatsanfang gesetzt werden. Ein neues Tief bringt zuerst noch Schnee, dann Tauwetter und zwischendrin viel Wind bis Sturm.

Oben im Video: Erst Schnee, dann Sturm und Tauwetter

Regen und Schnee aktuell

Mit welchen Windgeschwindigkeiten müssen wir rechnen?

Der Winteranfang kommt mit Sturm daher.
Sturm und stürmische Böen wirbeln den Winteranfang am 1. Dezember durcheinander. © wetter.de

Das etwas lahme Wintertief Andreas hat jetzt ausgedient. Schon am Montag kündigt sich mit kräftiger werdendem Wind ein neues Tief und der Wetterumschwung an. Zum Monatswechsel und Winteranfang am 1. Dezember halten die Tiefs CHRISTIAN und DANIEL das Wetter in Schwung. Mit ihnen wird es milder, es fällt wieder Regen statt Schnee und den Schnee in den Mittelgebirgen rafft es dahin.

Am Dienstag weht der Wind besonders im Süden kräftig. Dort sind stürmische Böen um die 70 km/h bis ins Flachland möglich. Auf den Bergen wie dem Großen Arber im Bayrischen Wald, dem Fichtelberg und natürlich dem Brocken sich auch orkanartige Böen über 100 km/h drin.

In der Nacht zu Mittwoch beruhigt sich die Lage vorübergehend, denn Tief CHRISTIAN zieht ab. Tief DANIEL, das zweite Sturmtief, das uns den Winter erst einmal austreibt, lässt aber nicht lange auf sich warten. Tagsüber werden dann vor allem der Norden und die Mitte Deutschlands durchgeschüttelt. Auf den höchsten Gipfellagen sind Orkanböen möglich. Von Ausflügen auf den Brocken ist abzuraten.

Sturm über Deutschland: Kann es gefährlich werden?

Sturm in Deutschland zum Winteranfang.
So heftig wie am Wochenende in Großbritannien wird der Sturm in den nächsten Tagen in Deutschland glücklicherweise nicht. © imago images/ZUMA Wire, Jason Brown via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Bei schweren Sturmböen im Bergland und Sturmböen im Flachland kann natürlich auch mal etwas umgefegt werden – ein angeknackster Baum oder ein nicht korrekt fixiertes Baugerüst etwa. Da steckt durchaus Schadenpotenzial drin. Glücklicherweise triffr der Wind jetzt nicht mehr auf stark belaubte Bäume, wie es beispielsweise bei IGNATZ und HENDRIK der Fall gewesen ist.

Die Beaufort-Skala: Das bedeuten die Windstärken

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(ctr)