Teils Orkanstärke

Sturmtief NASIM hat in der Nacht gewütet

Sturm NASIM hat Bäume umgeworfen
Sturm NASIM hat über Deutschland Bäume umgeworfen.

Für viele war es eine unruhige Nacht: Sturmtief Nasim hat Deutschland kräftig durchgeschüttelt, teilweise in Orkanstärke. Bereits am Donnerstag hatte der Sturm eingesetzt, Bäume umgerissen, Dächer beschädigt und zwei Containerschiffe in Bedrängnis gebracht.

Sturm NASIM: Schäden an Dächern, umgeworfene Bäume

In vielen Regionen riss der Wind Dächer ab und stürzte Bäume um, so wie im Kreis Kleve. Am stärksten fegte es auf dem Brocken. Hier tobte der Orkan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 152 km/h. Orkanartige Böen gab es aber sogar bis ins Flachland – oft einhergehend mit Starkregen und Aquaplaning auf den Strassen. Teilweise war auch der Bahnverkehr betroffen. In Chemnitz fielen vom Wind umgeworfene Bäume auf die Gleise.

Zwei Containerschiffe in Gefahr

Auch die Schifffahrt war vom Sturm betroffen. So haben orkanartige Sturmböen am Donnerstag ein 400 Meter langes Containerschiff auf der Jade bei Wilhelmshaven vom Kai gedrückt. Aufgrund des Sturms brachen die Festmacherleinen, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Mehrere Schlepper seien alarmiert worden und hätten das Schiff wieder an die Pier bugsiert. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand, auch seien keine umweltgefährdenden Stoffe ausgetreten.

In Bremerhaven wurde die Feuerwehr zu einem sinkenden Containerschiff gerufen. Die Crew hatte wegen eines Wellenschlags um Hilfe gerufen und den Geestevorhafen angelaufen, wie die Feuerwehr mitteilte. Einsatzkräfte hätten das Schiff mit einer Vielzahl von Pumpen stabilisiert, auch das Technische Hilfswerk (THW) sei mit einer Spezialpumpe angerückt. Das THW verlegte den Angaben zufolge vorsorglich eine Ölsperre, damit sich keine schädlichen Stoffe ausbreiten können.

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(cli mit dpa)