Selbst für britische Verhältnisse krass

Sturm Kirsten alias Storm Francis: Außergewöhnlich heftig

Eine riesige Welle überflutet am 03.02.2017 die Promenade und den Leuchtturm vor Aberystwyth (Wales/Großbritannien). Der Wetterdienst hatte für die Küstenregion Sturm mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Meilen pro Stunde vorausgesagt. Foto: Keith Mor
Sturm Kirsten ist auf den Britischen Inseln als Francis unterwegs (Symbolfoto) © dpa, Keith Morris, zeus soe

Sturm Francis bringt es in Böen auf Tempo 120

Sturmtief Kirsten zieht in der Nacht von den Britischen Inseln Richtung Dänemark. Wenn in Deutschland das Hauptsturmfeld erwartet wird, liegt das Schlimmste schon hinter den Briten. Um 19 Uhr wurde beispielsweise auf der Isle auf Wight eine Bö von 120 km/h gemessen. Selbst für das sturmerprobte Großbritannien ist der Sturm ungewöhnlich heftig für diese Jahreszeit.

Sturm Francis bringt auch sehr viel Regen mit

Den ganzen Dienstag schon stürmte und schüttete es wie aus Kübeln. Der Wetterdienst warnte Anwohner und Touristen, sich an den Küsten aufzuhalten. Riesige Wellen klatschten an die Ufer. Der Regen überflutete Straßen von Nord-Irland über Wales bis Südengland.  Häuser wurden überschwemmt, Urlauber mussten von Campingplätzen gerettet werden, Straßen wurden gesperrt.

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