Strumtief Xynthia in Frankreich

Strumtief Xynthia in Frankreich
© dpa, A2609 epa efe Javier Etxezarreta

Beim schlimmsten Unwetter in Frankreich seit mehr als zehn Jahren sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. An den Küsten habe der Wind des Sturmtiefs Xynthia eine Geschwindigkeit von bis zu 150 Stundenkilometer erreicht, berichtete der Sender France-Info am Sonntag. Ein junger Mann sei von einem umstürzenden Baum erschlagen worden.

Mehrere Menschen ertranken, unter anderem auch eine 88- jährige Frau und ein Kind. An der Atlantikküste zahlreiche Überschwemmungen, Menschen retteten sich auf Häuserdächer.

Die Grenze zu Spanien wurde zeitweise geschlossen, zahlreiche Lastwagen waren blockiert. Rettungskräfte mussten zahlreiche umgestürzte Bäume von den Straßen räumen. In etwa 800 000 Haushalten fiel der Strom aus. In Paris waren alle Parks gesperrt. Das Unwetter soll am Nachmittag nach Norden weiterziehen