Vorsicht vor ihrer Stinkflüssigkeit

Ansturm von Stinkwanzen auf Wohnungen in Deutschland

Insekten mit der Größe von Daumennageln sind auf dem Weg in unsere Wohnungen: Stinkwanzen. Die ovalen Tierchen verbringen den Sommer auf Laubbäumen, in Hecken oder auf anderen Pflanzen. Dort stören sie auch niemanden. Nun wird es ihnen draußen zu kalt, und sie suchen Unterschlupf in warmen Wohnungen – doch dort sind sie nicht immer willkommen!

Unser Video zeigt, wie die Tiere aussehen und wie Sie sie wieder los werden.

Vermutlich besonders viele Stinkwanzen nach dem warmen Sommer 2022

Die Grüne Stinkwanze ist in Deutschland verbreitet.
Es gibt mehrere Sorten von Stinkwanzen. Relativ verbreitet ist die Grüne Stinkwanze. Grün ist sie allerdings nur im Sommer, im Herbst ist sie bräunlich gefärbt.

In diesem Herbst dürfte der Ansturm auf beheizte Winterquartiere besonders groß sein. Warme Jahre bieten besonders günstige Bedingungen für diese Insekten und der Sommer 2022 war in Deutschland sehr warm und trocken. Die Sechsbeiner dürften sich deshalb kräftig vermehrt haben.

Stinkwanzen können übel riechen, sind aber nicht gefährlich

Grundsätzlich besteht kein Grund zur Panik! Stinkwanzen sind nicht gefährlich (anders als Bettwanzen). Wenn Stinkwanzen sich bedroht fühlen, können sie ein übel riechendes Sekret ausstoßen – daher der Name. Giftig sind diese Insekten aber nicht. Wenn Sie ein solches Tier wieder ausladen möchten, lassen Sie es einfach auf ein Blatt Paper krabbeln und tragen Sie es nach draußen. Weitere Tipps zum Umgang mit Stinkwanzen finden Sie in unserem Video oben.

Mehr Informationen zu Grünen Stinkwanzen

Es gibt in Deutschland laut NABU knapp 1000 Arten von Wanzen. Die Grüne Stinkwanze gehört zur Familie der Baumwanzen. Sie kann 12 bis 14 Millimeter lang werden und ist durch ihr im Sommer grünes Schild recht gut zu erkennen.

Grüne Stinkwanzen futtern alle möglichen Pflanzen, besonders gern haben sie beispielsweise Himbeeren oder Brombeeren. Mit ihrem Saugrüssel machen sie sich an den den Früchten zu schaffen und leiten dabei auch ihren Speichel ein. Dadurch wird der Geschmack der Beeren allerdings verdorben.

Im Juni legen Stinkwanzen ihre Eier an der Unterseite von Laubblättern ab. Nachdem die Larven geschlüpft sind, entwickeln sie sich als Nymphen werden im selben Sommer noch Wanzen. Eier legen sie dann im darauffolgenden Sommer.

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(cli)