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Stiftung Warentest checkt Elektrogrills: Drei Testsieger kosten unter 100 Euro

Elektrogrill im Einsatz
Selbst gegrillte Burger? Mit einem Elektrogrill kein Problem. Stiftung Warentest zeigt, welche Geräte gut sind © Marko Pekic (Marko Pekic (Photographer) - [None], Marko Pekic

Grill-Genuss ist auch mit der Watt-Variante möglich

Grillen ohne Feuer und Rauch - mit einem Elektrogrill? Das ist für Traditionalisten unter den Barbecue-Fans kaum denkbar, trotzdem kommen immer mehr Menschen kommen auf den Geschmack. Vor allem für Leute, die in der Stadt leben und nur auf dem Balkon grillen können, haben elektrische Grills Vorteile, denn die Nachbarn werden nicht mitgeräuchert. Genuss ist auch mit der Watt-Variante möglich. Sogar zum kleinen Preis, wie Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe von "test" bestätigt. Zwölf Elektrogrills für den Vergleich wurden gecheckt. Wir zeigen, welche Geräte am heißesten gehandelt wurden.

Grill-Härtetest mit Nackensteaks

Die schmackhafte Zubereitung von Steaks, Gemüse und Fisch gelingt auch mit dem Elektrogrill. Neben der Sicherheit und Hand­habung prüften die Tester vor allem, wie das Gril­lergebnis ausfällt. Unter anderem grillten sie Schweinenackensteaks ­­und prüften, ob diese eine ausreichende Kern­temperatur erreichen, wie saftig sie sind und wie die typischen Grill­streifen gelingen.

Stiftung Warentest: Elektrogrill Testsieger im Überblick

Fast alle Elektrogrills schnitten im Test 2020 mit "gut" ab

Untersucht wurden sowohl Flächengrills, bei denen das Grill­gut nur von einer Seite erhitzt wird als auch Kontakt­grills. Letztere erinnern rein optisch an ein Waffeleisen. Diese sind meist schneller, weil bei ihnen das Grill­gut zwischen zwei heiße Platten gelegt wird.

Unabhängig von der Konstruktions­weise schnitten fast alle Geräte im Test mit "gut" ab. Und das unabhängig vom Preis.

  • Sowohl der mit 35 Euro günstigste Kontakt-Elektrogrill im Test ("Silvercrest" von Lidl, 2,1)
  • als auch das mit 350 Euro zehn Mal so teure Marken-Grill­gerät ("Q1400 Stand" von Weber* 🛒, 2,4, Kontaktgrill) erreichten ein gutes Ergebnis.

Wobei das preis­werte Gerät sogar noch einige Prozent­punkte besser abschnitt als das teure. Allerdings ist das Lidl-Gerät wohl erst wieder ab Juni erhältlich.

Kontaktgrill oder Flächengrill: Die Testsieger im Überblick

Die größten Unterschiede gibt es bei den E-Geräten vor allem in Details:
Während zum Beispiel ­der Optigrill GC702D von Tefal* 🛒 ("gut", 2,2, 100 Euro, Kontaktgrill) besonders Steaks sehr schnell grillt, dauern sie beim Steba VG 350 Big* ("gut", 2,5) am längsten.

Beim Silvercrest von Lidl gelingen Fisch­filets sehr gut, der Philips HD4419/20* ("gut", 2,1, 99 Euro, Flächengrill) bietet dafür bei unterschiedlichem Grill­gut wie Fisch, Steak und Bauch­speck durchweg gute Ergeb­nisse. Manche der Grills lassen sich nur draußen nutzen, andere auch in Innenräumen. Auch bei Kabellänge, Reparier­barkeit und Stabilität unterscheiden sich die Geräte.

Diese Modelle sind die Testsieger der Kontaktgrills:

Bei den Flächengrills sind diese Modelle Testsieger:

​Beide Geräte sind für 90 Euro zu haben.

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