Sternschnuppen am Nachthimmel

Meteorschauer: Orioniden sind bis in den November zu sehen

Sternschnuppen, Eta-Aquariiden, Meteorschauer
Meteorschauer sind für Beobachter immer ein Spektakel. © iStockphoto

Meteorschauer im Oktober

Schnell, schneller, Orioniden: So könnte man die Orioniden gut beschreiben. Mit rund 66 Kilometern pro Sekunde treten die Meteore in die Erdatmosphäre ein und hinterlassen den typischen Schweif einer Sternschnuppe am Himmel. Der Meteorschauer erreichte am 21. Oktober sein Maximum.

Wie gut sind die Sternschnuppen überhaupt zu sehen? Unsere Karte zeigt die Wolkenbedeckung in Deutschland.

Kleinere Orioniden kommen mit Höchstgeschwindigkeit

Feuerbälle, Feuerball, Fireball, Meteorschauer
Die Meteore verglühen beim Eintritt in die Erdatmosphäre als Feuerbälle und werden dadurch am Nachthimmel sichtbar. © iStockphoto

Die Orioniden zählen zu den aktivsten Meteorschauern des Jahres. Ihren Anfang hatten sie am 2. Oktober und halten sogar noch bis in den November an. Ihr Maximum erreichten sie am 21. Oktober, dann konnten Beobachter bis zu 20 Feuerbälle in der Atmosphäre verglühen sehen. Bereits ab dem 19. Oktober waren deutlich mehr zu sehen. Anders als die eher größeren Meteore der Draconiden (Anfang Oktober aktiv) handelt es sich bei den Orioniden um kleinere Kometenbruchstücke, die mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringen.

Etwa 66 Kilometern pro Sekunde bringen die Sternschnuppen auf den Tacho. Das ist schon sehr schnell und entspricht einer Geschwindigkeit von mehr als 237.000 km/h. Zum Vergleich: Die Erde bewegt sich mit 35 Kilometern pro Sekunde um die Sonne. Dadurch sind sie aber trotz ihrer geringeren Größe, im Vergleich zu den Draconiden, gut am Himmel zu sehen. Seinen Ursprung hat der Meteorschauer im Sternbild Orion vom Halleyschen Kometen.

Lese-Tipp: Der Vollmond am 20. Oktober war der Jägermond

Tauriden: Geschwister aus dem Sternbild Taurus

Orioniden, Meteorschauer, Feuerball, Sternschnuppen
Die Orioniden haben ihr Maximum rund um den 21. Oktober erreicht. Dann können bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde gesehen werden. © iStockphoto, Revolu7ion93

Die Tauriden sind der dritte aktive Meteorschauer in diesem Monat. Dabei muss man zwischen den nördlichen und südlichen unterscheiden. Zwar entstammen beide Sternschnuppenschauer dem Sternbild Taurus, doch nicht vom selben Mutterkörper. Neben dem Kometen 2p/Encke gelten weitere Planetoiden als Mutterkörper. Während die südlichen Tauriden bereits seit September aktiv sind und ihr Maximum am 10 Oktober erreichten, starten die nördlichen erst am 20. Oktober. Beide Tauridenströme halten noch bis in den November an.

Lese-Tipp: Was hält der Sternenhimmel im Oktober sonst noch für uns bereit?

Unsere Wettertrends und Themenseiten

Sollten Sie Interesse an weiteren Wetter-, Klima- und Wissenschaftsthemenhaben, sind Sie bei wetter.de bestens aufgehoben. Besonders ans Herz legenkönnen wir Ihnen auch den 7-Tage-Wettertrend mit der Wetterprognose für die kommende Woche. Dieser wird täglich aktualisiert. Falls Sie weiter in die Zukunft schauen möchten, ist der 42-Tage-Wettertrend eine Option. Dort schauen wir uns an, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Vielleicht interessiert Sie eher wie sich das Klima in den vergangenen Monaten verhalten hat und wie die Prognose für das restliche Jahr aussieht. Dafür haben wir unseren Klimatrend für Deutschland.

Damit Sie auch unterwegs kein Wetter mehr verpassen, empfehlen wir unsere wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte.

Das Universum - Die TVNOW-Doku im Online Stream

Streaming-Tipp: TVNOW-Doku Das Universum

(kfb)