Sternschnuppen-Highlight im August 2018: Die Perseiden zaubern ein Himmelsspektakel

Das steckt hinter dem Sternschnuppen-Regen
Das steckt hinter dem Sternschnuppen-Regen Darum sehen wir jedes Jahr die Perseiden 00:37

Video: Was sind die Perseiden eigentlich?

Die Perseiden, die wohl prominentesten Meteorströme kreuzen wieder unseren Weg. In der Zeit vom 11. Juli bis 24. August können Sie in Sternschnuppen schwelgen. Besonders häufig (ca. 100 pro Stunde) sind sie in der Nacht von Sonntag auf Montag (12./13.08.) zu sehen gewesen.

Der beste Monat

Im August, wenn die Erde um die Sonne kreist, streifen wir den Weg eines Kometen, und sehen die vielen kleinen Steine in der Atmosphäre verglühen.

Anders als in den Jahren 1991 bis 1993, damals konnten über 350 Meteore pro Stunde registriert werden, wird man jedoch nicht den Eindruck eines Schauers haben - dazu kommt uns der Komet in diesem Jahr nicht nah genug. Bis zu 100 Lichtpunkte können es jedoch werden.

Ergiebiger Sternschnuppenregen
Ergiebiger Sternschnuppenregen Die Nacht der Wünsche 00:47

Die beste Zeit

Die beste Zeit, um die Sternschnuppen zu sehen, ist zwischen 23 Uhr und 5 Uhr. Dann ist auch der Nachthimmel dunkel.

Der beste Ort

Der beste Ort ist ein dunkler Platz ohne Wolken und viel freier Sicht. Der Mond stört in diesem Jahr nicht – es ist Neumond. Ideale Bindungen herrschen generell in abgelegenen Gegenden auf dem Land, die nicht von der Lichtverschmutzung der Großstädte betroffen sind. In Gülpe im Havelland hätte man die besten Voraussetzungen – es gilt als der dunkelste Ort Deutschlands.

In einem Liegestuhl mit Blickrichtung Nordosten haben Sie die beste Ausgangsbasis.

Feuerkugeln inklusive

meteorit-murmansk-roh-2er
Durch Zufall mit der Autokamera aufgenommen: In Russland blitzte 2014 ein leuchtender Meteorit über dem Nachthimmel auf.

Mit etwas Glück bekommen wir aber auch einen besonderen Anblick geboten: Extrem hell, aber auch sehr selten sind die sogenannten Feuerkugeln. Diese gigantischen Meteore ziehen häufig einen farbig leuchtenden Schweif hinter sich her.