Starkregen, Hagel und Sturmböen: Es drohen unwetterartige Gewitter

Starkregen, Hagel und Sturmböen

Im äußersten Westen des Landes kann es am Sonntagabend ordentlich krachen. Von den grenznahen Gebieten zu Frankreich, Luxemburg und Belgien ziehen kräftige Gewitter ins Land. Heftiger Starkregen, Hagel mit Korndurchmessern um 3 Zentimeter und schwere Sturmböen bis 100 km/h sind möglich.

Der "Gewitter-Fahrplan"

Am späten Sonntagabend und in der Nacht zum Montag ziehen die Gewitter dann Richtung Norden, wobei diese immer mehr zu einem gewittrigen Regengebiet zusammenwachsen. Betroffen wären dann die Regionen vom Niederrhein bis zu den Ostfriesischen Inseln. Durch den Wandel von Einzelzellen zu einem größeren Gewitterkomplex würde die Gefahr von schweren Sturmböen und größerem Hagel zurückgehen, die Starkregengefahr aber erhalten bleiben.

Montag: Kräftiger Regen, teilweise gewittrig und stürmisch

In der Nacht zum Montag überquert die Kaltfront von 'Quitta' bereits den Südwesten Deutschlands und kommt rasch nach Osten voran. Mit der Kaltfront frischt der Südwestwind deutlich auf. Somit muss verbreitet mit Windböen, gebietsweise auch mit stürmischen Böen gerechnet werden. Auch am Montag ist das Thema Gewitter noch nicht vom Tisch. Durch die kühlere Luft, die von Westen einströmt, fehlt ihnen aber meist die Energie. Nur im Nordosten hält sich noch bis zum Nachmittag die warme und feuchte Luft und so kann es dort durchaus noch kräftige Entwicklungen ergeben.

Quelle: DWD/wetter.de