Spektakuläre Bilder: Krasse Unwetter ziehen weiter über den Balkan bis in den Libanon

Keine Atempause - immer neue Unwetter

A man holds hail stones in his hand, in Priboj, Serbia, June 13, 2018 in this image obtained from social media. STEFAN NIKOLIC/ via REUTERS THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. MANDATORY CREDIT. NO RESALES. NO ARCHIVES
In Serbien prasselten riesige Hagelkörner runter und richteten schwere Schäden an.

In den vergangenen Tagen hat sich eine regelrechte Unwetter-Lawine über Europa ergossen. Erst war Frankreich dran, da konnte die Loire die Wassermassen kaum mehr fassen. In der Schweiz stand Lausanne unter Wasser, über Österreich zog eine Schneise der Verwüstung. Jetzt sind die Unwetter Richtung Osten weitergezogen und haben den Balkan erreicht. Ausläufer richteten auch im Libanon schlimme Schäden an.

Die unfassbare Zerstörungskraft des Wassers

Furchterregende Bilder entstanden im Libanon. In Baalbek im Nordosten des Landes unweit der syrischen Grenze wälzte sich eine rot-braune Schlammmasse durch die Straßen. Meterhoch türmten sich die Wellen auf, wenn sie gegen Wände schlugen. Baalbek, in der Bekaa-Ebene gelegen, beherbergt berühmte Tempelanlagen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die sechs noch stehenden Säulen des Jupitertempels sind eines der Wahrzeichen des Libanon. Es sind unglaubliche Bilder, die die Zerstörungskraft des Wasser eindrucksvoll belegen.

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Krasser Hagel in Serbien

Über Hagelschauer in Serbien hatten wir schon am Donnerstag berichtet. Aber diese Bilder aus Lozovik südlich der Donau und etwa 80 Kilometer entfernt von der serbischen Hauptstadt Belgrad sind einfach zu eindrucksvoll. Dimitrije Kristić filmte den Hagelschlag, in den man wirklich nicht geraten möchte.

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Straßen werden zu Flüssen

Auch in Italien wüteten Unwetter. Vor der Küste von Lecce entwickelte sich diese Wasserhose, die Celalettin Doğan filmte. Lecce liegt ganz im Süden Italiens im "Stiefelabsatz" gegenüber der albanischen Mittelmeerküste.

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Der Sommer 2018 hat also einiges an Unwettern im Gepäck. In Mitteleuropa haben wir das Schlimmste vorerst hinter uns, über einigen Staaten Osteuropas ist die Wetterentwicklung aber weiterhin beunruhigend. Über Griechenland und Mazedonien und dem gesamten Bereich am Schwarzen Meer herrscht momentan Tiefdruck.