Lecker warm - aber nicht für alle

Gewinner und Verlierer: Frühsommer trifft Sturmgefahr

von Björn Alexander

Der Sommer macht einen ersten Abstecher nach Deutschland. Wärme und Sonne tanken - endlich. Doch nicht alle bekommen ein Stück vom Sommerkuchen ab. Insbesondere die Nordlichter kämpfen schon mal mehr mit Sturm- als mit Sonnenbrandgefahr.

Im Video: Sonne oder nicht – unser Wolkenfilm

Sonne auch im Norden - aber mit einigen Einschränkungen

Eines direkt vorweg: die Nordlichter bekommen in nächster Zeit ebenfalls so viel Sonne ab, dass man sich einen Sonnenbrand holen kann. Denn der UV-Index liegt auch im Norden gerne mal bei 5 bis 7, was wiederum einer hohen Sonnenbrandgefahr entspricht. Aber genau da liegt eben der Hase im Pfeffer. Die Sonnen- und Sommerverteilung ist in den kommenden Tagen nicht immer ganz gleichmäßig. Und das trifft ebenfalls bei den Temperaturen zu. Die im Südwesten und Osten unseres Landes möglichen 30 Grad sind für den Norden in weiter, weiter Ferne.

Wettercheck – die Vorhersage für die UV-Werte und die Sonnenbrandgefahr

Hier pocht das Herz des Sommers

Die Wiege des Sommers ist derzeit in Spanien und Portugal. Also im Südwesten Europas, wo sich mit Saharaluft die erste Hitzewelle des Jahres ausgebreitet hat. Gleichzeitig muss ja auch die spanische Sommerluft irgendwo hin. In erster Linie ist hierbei beispielsweise Frankreich ein gewohnter Abnehmer. Allerdings gibt es am Mittwoch eben auch in Deutschland einen Hauch vom mediterranen Hochsommer.

Wer bekommt denn jetzt die Ausläufer der spanischen Sommerluft?

Die Computervorhersage der Höchstwerte am Mittwoch.
Der erste Eisheilige schmilzt dahin - nur im Norden ist es frisch

Ganz klar: es gibt Gewinner und Verlierer, wenn es um die erste Runde im Sommerroulette geht. Während es nämlich am Mittwoch von NRW bis herüber nach Brandenburg und dann runter bis in den Süden Deutschlands mit 25 bis 30 Grad durch den Tag geht, bleibt den Nordlichtern wohlmehr nur eine Portion lauwarmer Hausmannskost. Nicht, dass diese nicht auch sehr lecker sein kann. Aber sie ist eben nicht ganz so mollig temperiert.

Wolken, Wind, Regen und teils kaum 14 Grad

Sonnenstunden für Mittwoch - der Norden bleibt ziemlich wolkig. Ansonsten dominiert überwiegend die Sonne.
Ein Vorgeschmack auf den Sommer - einzig der Norden bleibt mehrheitlich grau

Der Mittwoch wird - unabhängig von den Temperaturen - ein durchaus bewegter bis windiger Tag. Aber den meisten Wind, der in nächster Zeit auch mal gen Sturmstärke ausschlagen kann, bekommt der Norden. Passend dazu ziehen wiederholt Regenwolken durch, die mit der strammen Brise die Nordseeluft weit ins Landesinnere blasen. Und so werden es am bislang heißesten Tag des Jahres in Deutschland, der im Osten und im Südwesten bis an die 30 Grad bringen kann, gerade einmal magere 14 bis 18 Grad. Doch auch die Vorteile der norddeutschen Wetters liegen auf der Hand: die Luft ist nicht so staubtrocken und schweißtreibend. Und außerdem liegt der Sommer ja noch vor uns und da werden die kühleren Küstenabschnitte im Seewind sicherlich auch wieder heiß begehrt sein.

Unsere Wettertrends und Themenseiten

Sollten Sie Interesse an weiteren Wetter-, Klima- und Wissenschaftsthemen haben, sind Sie bei wetter.de bestens aufgehoben. Besonders ans Herz legenkönnen wir Ihnen auch den 7-Tage-Wettertrend mit der Wetterprognose für die kommende Woche. Dieser wird täglich aktualisiert. Falls Sie weiter in die Zukunft schauen möchten, ist der 42-Tage-Wettertrend eine Option. Dort schauen wir uns an, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Vielleicht interessiert Sie eher wie sich das Klima in den vergangenen Monaten verhalten hat und wie die Prognose für das restliche Jahr aussieht. Dafür haben wir unseren Klimatrend für Deutschland.

Damit Sie auch unterwegs kein Wetter mehr verpassen, empfehlen wir unsere wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte.

Wüstenstaat Deutschland - Die Doku im Online Stream auf RTL+

(bal)