So geht der Sommer weiter

Sommerprognose: Wann setzt sich der Hochsommer in Deutschland in Gang?

Wann legt der Hochsommer in Deutschland los?

Die ersten kleinen Hitzespitzen des Jahres 2021 sind schon mal gesetzt. Zuletzt ausgebremst von teils heftigen Gewittern. Doch der Sommer 2021 hat gerade erst begonnen und damit werden wir sicherlich noch häufiger auf Höchstwerte von 30 Grad und mehr blicken können. So deutet sich bereits zum Ende der Woche eine Wetterlage mit Hochsommer-Potenzial an. Aber auch das Thema Schafskälte ist noch nicht ganz vom Tisch. Denn die könnte nächste Woche nachhaltig dazwischen funken. Eine spannende Weichenstellung bahnt sich an und wir machen den Hochsommer-Check mit den 30er-Marken im Fokus. Wann wird es heiß und wann wird die Hitze extrem? Hier die aktuellen Prognosen.

Ebenfalls spannend in Sachen Sommer und Hochsommer: Das können wir normalerweise vom Sommer in Deutschland erwarten


Oben im Video: Wenn es daheim nicht mit dem Hochsommer klappen sollte, dann vielleicht beim Blick auf das Europawetter in den nächsten zehn Tagen.

Die Top-Temperaturen des Jahres 2021 bisher

StationBundeslandHöhe über NNTemperatur in Grad Celsius
Waghäusel-KirrlachBaden-Württemberg105 m31.3
PotsdamBrandenburg81 m30.7
CoschenBrandenburg40 m30,7
München (Stadt)Bayern515 m30,7

Die Hitze-Vorhersage für den Norden: Das kann dauern

Die Langfristprognose für den Norden am Beispiel von Hamburg zeigt, dass es die Hitze im Norden mehr als schwer haben dürfte. Passend dazu ist es wiederholt wechselhaft.
Die Sommer- und Hitzeprognose für den Norden am Beispiel von Hamburg (Stand 11.06.2021)

Dass es der Hochsommer im Norden schon mal ganz gemütlich angehen lässt, ist bekannt. Das macht das Klima im Norden ja aus. Doch beispielsweise hat der August 2020 gezeigt, dass der Norden auch ganz schön lange heiß bleiben kann. Ob das in diesem Jahr erneut gelingt? Vorerst einmal wohl eher nicht. Zumindest zeigt die Langfristprognose mit den aktuellen Trends für den Sommer bis Mitte August nur vereinzelte Heißluft-Vorstöße bis in den Norden.

Die Hitze-Vorhersage für den Osten: Hohes Niveau mit Absturzgefahr

Die Langfristprognose für den Osten am Beispiel von Berlin zeigt, dass es im Osten einerseits gute Chancen auf sommerliche Abschnitte gibt. Andererseits sind auch Abstürze in den Prognosen.
Die Sommer- und Hitzeprognose für den Osten am Beispiel von Berlin (Stand 11.06.2021)

Der Sommer hatte sich vorerst einmal im Osten festgebissen. Die 30 Grad sind in naher Zukunft in Schlagdistanz. Und Anfang Juli sind sogar die 35 Grad drin. Aber vorerst sollte den derzeitigen Computerberechnungen nach aber keine große Hitzewellen folgen. Zudem wollen die Wettercomputer auch noch ein wechselhafteres letztes Juni-Drittel kommen lassen. Kurzum: Der Sommer bringt sich zunächst weiter in Stellung, bevor wiederholt derbe Abstürze drohen.

Die Hitze-Vorhersage für den Süden: Eher Gewitter als nochmals 30 Grad

Die Sommer- und Hitze-Prognose für den Süden am Beispiel von München zeigt, dass es der Hochsommer der schönen Art im Süden unseres Landes schwer haben könnte. Zumindest erscheinen Gewitterlagen momentan wahrscheinlicher als Hitzewellen.
Die Sommer- und Hitzeprognose für den Süden am Beispiel von München (Stand 11.06.2021)

Der Süden hat noch mit der schwül-warmen Gewitterluft zu kämpfen. Ab dem Wochenende zeigen dann Stabilität und Temperaturkurve Aufwärtstendenzen. Auch die 30 Grad und mehr kommen näher. Aber: Auch die Schafskälte ist noch nicht ganz aus dem Rennen. Bitter von knapp 30 bis auf rund 15 Grad. Eine rasante Talfahrt, die die erste Hitzewelle im Süden nach den aktuellen Berechnungen verhindern sollte. Und danach? Klettern die Kurven wieder in sommerliche Höhen, um erneut abstürzen zu wollen.

Die Hitze-Vorhersage für den Westen: Droht ein U-Boot-Sommer?

Die Sommer- und Hitzeprognose für den Westen am Beispiel von Köln scheint derzeit eher auf Absturz als auf Hitzewellen zu setzen. Das gilt insbesondere Ende Juni bis zum letzten Juli-Drittel.
Die Sommer- und Hitzeprognose für den Westen am Beispiel von Köln (Stand 11.06.2021)

Wenn wir schon beim Thema Tauchstation sind: Im Westen droht im Anschluss an die potenziellen fast 30 Grad in der nächsten Woche ebenfalls eine sagenhafte Talfahrt. Wir sind gespannt, ob sich diese entscheidende Weichenstellung für die zweite Juni-Hälfte tatsächlich so vollzieht. Denn sollte der Niedergang der Temperaturen im Anschluss an die kleine Hitzewelle zum Wochenstart tatsächlich so verlaufen wie es unsere Trends jetzt berechnen, dann könnte es mit weiteren Hitzewellen im Westen vielleicht länger dauern als es sich manche wünschen. Erst im letzten Juli-Drittel machen die aktuellen Prognosen den Freundinnen und Freunden des Hochsommers wieder richtig Mut.

Warnhinweis: Es kann auch anders kommen

Als treue Wetter.de-Nutzerin und -Nutzer wissen Sie, dass diese Prognosen mit Vorsicht zu genießen sind. Das Wetter ist und bleibt ein chaotisches System und längerfristig nicht wirklich berechenbar. Unser Wettermodell versucht sein Bestes und nach den aktuellen Daten berechnet es eben diesen weiteren Temperaturverlauf.

Unser Wetter-Trend: Wann kommt das perfekte Badeweter?

Archiv: Nordrhein-Westfalen, Bielefeld: Ein Mann duscht sich im Gegenlicht der Sonne unter einer Brause in einem Freibad. Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Erfrischung im Freibad ist in diesem Sommer 2021 nach den neusten Berechnungen voraussichtlich nicht dauerhaft nötig. © dpa, Friso Gentsch, frg wst

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(avo, bal)