So wird der Winter 2013

Winterlandschaft
Winterlandschaft © dpa, Karl-Josef Hildenbrand

Der November startet milder und wird dann kälter

Los geht es in unserer Winterprognose mit dem November. Hier zeigen die Modelle derzeit eher normale Temperaturen mit leichten positiven Abweichungen. Erst gegen Ende des Monats sieht es nach leicht unterdurchschnittlichen Temperaturen aus. Da der Witterungsverlauf voraussichtlich überwiegend von Westwindwetterlagen geprägt sein wird, kann auch mit überdurchschnittlich hohen Niederschlagsmengen gerechnet werden. Eistage, also Tage mit einer Höchsttemperatur unter 0 Grad, sind derzeit kaum zu erwarten. Im Monatsverlauf kann es aber durchaus immer wieder zu einer kühleren Nordwestwetterlage kommen. Diese bringt uns dann auch Frosttage, in der Mitte und im Süden etwa 4 bis 8 Tage und im Nordwesten und Westen 1 bis 4 Tage.

Für den Dezember sieht es nach den letzten Modellrechnungen ebenfalls nach einer durchschnittlichen Witterung mit Normalwerten oder leicht überdurchschnittlichen Temperaturen aus. Das sollte uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Dezember durchaus heftige Wintereinbrüche möglich sind. Allerdings werden die Kaltlufteinbrüche voraussichtlich nur kurz oder schwach ausfallen. Für den Osten und Nordosten könnte das 5 bis 10 Eistage bedeuten, für den Süden 8 bis 13 Eistage und für den Nordwesten und Westen höchstens 1 bis 4 Eistage. Tage mit Nachtfrost werden aber deutlich häufiger auftreten, im Mittel 16 bis 25 Mal.

Die Prognose für den Januar ist natürlich sehr, sehr unsicher. Im Moment erscheint eine Witterung wie im Dezember am wahrscheinlichsten. Allerdings dürften die Kaltlufteinbrüche im Januar länger ausfallen als im Dezember. In Bayern wird es wie immer am kältesten und im Nordwesten am mildesten. Das heißt: Voraussichtlich 7 bis 10 Eistage im Süden, 5 bis 7 Eistage im Osten und 1 bis 4 Eistage im Norden und Westen. Für die Frosttage sieht die Verteilung ähnlich aus: 25 Frosttage im Süden, 17 bis 22 im Osten und 10 bis 15 Frosttage im Norden und Westen.

Langfristige Wettervorhersagen sind immer mit großen Unsicherheiten verbunden. Die Prognose für den November hat aber zumindest bereits eine Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent.

Quelle: Meteogroup