So wird der Sommer 2015

So wird der Sommer 2015
Der Sommer 2015 ist jetzt auf zu warmen Kurs

Der Sommer 2015 ist jetzt auf zu warmem Kurs

Die Langfristprognosen der amerikanischen Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) berechnen für die Sommermonate Juni, Juli und August jetzt eine zu warme Variante. In weiten Teilen Deutschlands soll der Sommer zu warm ausfallen. Die Berechnungen für Südspanien, Griechenland und in Bulgarien sehen weiter insgesamt etwas kühler aus. Auf dem Bild links sind die Durchschnittswerte für die Monate Juni, Juli und August abgebildet. Blau bedeutet zu kalt, orange zu warm.

Für den Juni sind die Prognosen für Deutschland weiter gut. Es sind fast überall positive Abweichungen berechnet. Nur an den Küsten scheint alles im normalen Schnitt zu verlaufen. In Europa insgesamt sind relativ starke negative Abweichungen für Südspanien, Griechenland und von Marokko bis nach Tunesien zu sehen.

Der Juli zeigt über Deutschland weder positive noch negative Abweichungen. Im übrigen Europa sind vor allem über Osteuropa positive Abweichungen zu vermelden. Für Südspanien und Griechenland hat die NOAA weiterhin kältere Abweichungen berechnet.

Im August sind nicht nur in Osteuropa wieder zu warme Temperaturen berechnet, sondern auch wieder über weiten Teilen Deutschlands. Selbst die zu kühlen Werte in Südeuropa sind fast verschwunden.

Bei diesen Auswertungen ist zu beachten: Selbst Werte im Normalbereich können schönstes und sehr warmes Wetter für einige Tage am Stück bedeuten, aber eben auch recht kühles Schauerwetter für eine kurze Witterungsperiode auf der anderen Seite. Und die etwas kälteren Temperaturen in Südeuropa bedeuten nicht, dass der Sommer ausfällt, sondern immer noch für deutsche Verhältnisse meist sehr gut aussieht.

Quelle: NOAA