So wird der Sommer 2015

So wird der Sommer 2015

Ernüchterung: Juniwärme ist verschwunden

Die Langfristprognosen der amerikanischen Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) berechnen für die Sommermonate Juni, Juli und August eine sehr ausgeglichene Variante. Es wird also weder zu kalt, noch zu warm, alles findet im normalen Bereich statt.

Die Berechnungen für den ersten Sommermonat Juni zeigen in ganz Deutschland nur durchschnittliche Temperaturen. Von den fast flächendeckenden positiven Abweichungen bis zu einem Grad ist nichts mehr übrig geblieben. Es scheint so, als ob der im Mai eingeschlagene kältere Weg negative Auswirkungen auf den Juni hat.

Aber nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa liegt alles mehr oder weniger im normalen Bereich: Es gibt zwar kleine Flecken mit positiven oder negativen Abweichungen, die aber kaum Trends sein können.

Der Juli scheint insgesamt auch normal auszufallen. Derzeit sind hier keine positiven Abweichungen berechnet und auch ein großer Absturz der Temperaturen ist nicht in Sicht. Auch der August bietet temperaturtechnisch derzeit kein Extrem in irgendeine Richtung.

Es sieht also bei den Temperaturen insgesamt nach einem normalen Sommer für Deutschland und Europa aus. Somit - und das ist ja durchaus positiv - sind in Südeuropa keine großen und extremen Hitzewellen in diesem Jahr zu erwarten.

Zu beachten bei diesen Durchschnittsberechnungen ist: Selbst Werte im Normalbereich können schönstes und sehr warmes Wetter für einige Tage am Stück bedeuten, aber auch auf der anderen Seite eben auch recht kühles Schauerwetter für eine kurze Witterungsperiode. Unwetterartige Entwicklungen können nicht ausgeschlossen werden.