So wird das Wetter im Juni und Juli 2016: Wo wir mit einem warmen Sommer rechnen können

Sommer in Deutschland voll im Durchschnitt

NOAA für Juni
Deutschland voll im Durchschnitt

Wie jede Woche schauen wir auf die langfristigen Temperaturprognosen der amerikanischen Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration). In ihren Prognosen berechnet die NOAA die langfristigen Temperaturabweichungen zum klimatologischen Mittel. Diese Prognose kann zwar das Wetter nicht vorhersagen, gibt aber einen guten Anhaltspunkt für die grundsätzliche Witterungstendenz.

Hatten wir in der letzten Woche noch den Eindruck, dass Skandinavien mit leicht überdurchschnittlichen Temperaturen durch den Juni geht, so sieht es nun nach dem absoluten Durchschnitt aus. Nur ganz oben im Norden gibt es positive Abweichungen vom langjährigen Mittels um knapp ein Grad. Dafür kann man in Spanien und Marokko negative Abweichungen von bis zu 2 Grad erkennen.

Keine großen Überraschungen zu erwarten

NOAA für Juli
Keine großen Überraschungen im Juli zu erwarten

Auch die Karte vom Juli hat sich verändert. Zwar sind die Veränderungen der Temperaturberechnungen nicht riesig, sichtbar jedoch schon. Alles hat sich etwas verschoben. In Deutschland haben sich die minimalen Abweichungen von plus 1 Grad in den Süden verschoben. Haben wir letzte Woche noch die Mitte und den Norden mit einem leichten Wärmeüberschuss gesehen, so ist dieser Bereich in den Süden der Republik gezogen. Spanien hat sich beruhigt und ist im Gegensatz zum Juni wieder voll im langjährigen Mittel.

FAZIT:

Alles im grünen Bereich - weder müssen wir mit einem heißen, noch mit einem kühlen Sommer rechnen. Weder nach oben, noch nach unten sind große Abweichungen berechnet. Dennoch können uns durchaus einige Hitzetage erwarten, aber auch recht kühle Phasen sind nicht unmöglich. Im Mittel ist aber alles gut.