So sind Sie auf den Schneesturm vorbereitet

So sind Sie auf den Schneesturm vorbereitet
© picture-alliance / ASA, Stefan Matzke

Das ABC zum Überleben

Organisieren Sie einen Kontaktpartner, mit dem Sie regelmäßig telefonieren und dem Sie über ihre Lage berichten können. Dies kann ein Nachbar oder ein anderer Bekannter sein, der in Ihrer Nähe wohnt. Sollte irgendetwas passieren, sagen Sie ihr oder ihm Bescheid.

Auch die Notfallrufnummern sollten Sie parat haben (Polizei 110, Feuerwehr 112). Wenn Sie dringend Hilfe brauchen, scheuen Sie sich nicht, Hilfe zu rufen.

Wer sich nicht auf sein Festnetztelefon verlassen will oder gar keines besitzt, sollte dafür sorgen, dass sein Handy funktioniert und auch ausreichend aufgeladen ist. Bei einem Sturm kann immer mal wieder der Strom ausfallen, von daher sollten Sie Ihr Mobiltelefon schon vor dem Wochenende aufgeladen haben.

Auch Ihre Haustiere sollten Sie nicht außer Acht lassen. Haben die Tiere es auch warm genug - und haben Sie für ausreichend Futter gesorgt?

Prüfen Sie, ob Sie zu Hause auf einen möglichen Stromausfall vorbereitet sind. Haben Sie genügend Kerzen (dazu Streichhölzer/Feuerzeuge) im Haus? Wenn Sie einen Kamin besitzen, legen Sie ausreichend Feuerholz bereit und zwar in greifbare Nähe, so dass Sie das Haus nicht verlassen müssen.

Autofahrten sollten Sie definitiv nur dann erledigen, wenn es unbedingt sein muss. Denn bei solchen Witterungen ist eine Fahrt im Auto immer ein Wagnis. Die Fahrt sollte natürlich entsprechend vorbereitet sein. Ist Ihr Wagen winterfit (Winterreifen, Frostschutzmittel, Batterie)? Für die Autofahrt selbst sollten Sie sich auch auf Staus einstellen. Haben Sie immer etwas Warmes zu trinken im Wagen, dazu eine warme Decke, Ihr Handy und vielleicht noch ein Buch zum Zeitvertreib (Beispiel: 'Vom Winde verweht').

Wer das Winterwetter von der guten Seite sieht, hat auch einige Möglichkeiten: Beispielsweise einen schönen Schneemann bauen. Ziehen Sie sich warm an, logisch. Und damit der Schneemann auch schön aussieht, brauchen Sie noch eine Karotte als Nase, Kohlestücke als Knöpfe und für Augen und Mund. Haben Sie noch einen alten Schal? Hervorragend. Fertig ist ein Top-Schneemann.

Schlittschuhlaufen kann auch eine tolle Sache sein. Wenn es allerdings wirklich stürmt, sollten Sie besser darauf verzichten. Auch Spaziergänge sollten wohl überlegt sein. Mit einem Sturm - noch dazu bei eisigen Temperaturen - ist nicht zu spaßen.

Unterdessen schadet es auch nicht, ein wenig Enteisungsspray parat zu haben (und bitte nicht im Handschuhfach Ihres Wagens). Ob nun Wohnungs- oder Autotür, die Türen sollten sich öffnen lassen.

Haben Sie eigentlich eine Schneeschaufel? Nicht, dass Ihnen der Schnee den Ausgang blockiert.

Ohne Strom sieht es ganz schön düster aus. Legen Sie deshalb immer ein paar Batterien für ein Radio bereit. Auch eine batteriebetriebene Taschenlampe ist von Nutzen.

Noch ein letzter Tipp am Rande. Die Geburtenrate steigt erheblich in einem strengen Winter. Dann nutzen die Menschen gerne ihre 'Höhle' für ein kleines 'Schläferstündchen'. Wer mit dem Nachwuchs noch warten möchte, sollte an Verhütungsmittel denken.