Brrrrr!

Frost bis extreme Kälte: Der Start in den Frühling fällt eisig aus

von Claudia Träger

Zum Ende des meteorologischen Winters haut das Wetter uns nochmal eisige Temperaturen um die kalten Ohren. Und das bis in den Frühling hinein. Tagsüber gibt die Sonne zwar alles, um in uns und der Natur Frühlingsgefühle zu wecken, aber gegen den kalten Ostwind kann sie noch nicht viel ausrichten. Selten gibt es mehr als 10 Grad.

In der Animation der Luftströmung ist gut zu sehen, wie die kalte Luft in Deutschland bleibt.

Frost im ganzen Land - strenger Frost im Süden

Frost herrscht in der Nacht auf Sonntag in ganz Deutschland.
Die Nacht zum Sonntag wird eiskalt. Über null bleiben die Temperaturen nirgends in Deutschland.

Schon die Nacht zum Sonntag wird ziemlich eisig. Im ganzen Land herrscht Frost, sogar in den Städten. Während es im Westen zwar nur auf -1 oder -2 Grad runtergeht, ist im Süden, Osten und im Bergland mäßiger bis strenger Frost angesagt. Die Temperaturen gehen mit -5 oder sogar unter -10 Grad in einigen Alpentälern nicht nur in den Keller, sondern mindestens ins zweite Untergeschoss.

Übersicht: So kalt wird es an Ihrem Ort

Tagsüber werden es maximal 3 bis knapp 10 Grad, wobei es am Rhein noch am mildesten ist. Gleichzeitig weht ein kühler und mitunter lebhafter Ost- bis Südostwind, mit dem uns Hoch KAI neben dem schönen Sonnenschein eben auch bedenkt. Da fühlen sich die 10 höchstens wie 6 Grad an. Schlecht für Frühlingsgefühle.

Extreme Kälte am Funtensee

An den Temperaturen tut sich auch zum Monatswechsel und über den meteorologischen Frühlingsanfang hinaus nicht viel. Tagsüber gibt’s sehr frische 5 bis 10 oder mal 12 Grad. Am Morgen muss selbst im Westen oft Eiskratzen sein, im Osten, Süden und im Bergland friert nachts so ziemlich alles ruhende Wasser ein. Der Extremkälte-Kandidat Funtensee kann auch bei entsprechenden Bedingungen wieder mit Tiefstwerten unter -20 Grad eisig glänzen.

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Neues Hoch - neue Kälte

Frost in Deutschland wird zum Dauerthema.
Es wird nicht wärmer. Die Nacht auf Freitag wird aus heutiger Sicht sogar besonders eisig.

Die Nächte auf Dienstag bis Donnerstag sind unter den schwachen Streifschüssen von atlantischen Tiefausläufern inklusive ihrer Wolken im Westen und an der See auch mal frostfrei, aber zum Ende der Woche ändert sich das wieder. „Denn schon bildet sich wieder ein Hoch mit dem Zentrum nordöstlich von Deutschland und bringt mit östlichen Winden kühle Luft zu uns. Das ist eben nicht die Richtung für milde Frühlingsluft“, sagt Meteorologe Carlo Pfaff.

Fazit: Sonne ja, Wärme nein. Der Frühling hält sich mit manchen seiner Vorzüge eben noch zurück.

Die Temperaturentwicklung tagsüber

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(ctr)