Im Osten bleibt es brutal kalt

Sibirische Kälte rückt uns auf die Pelle

Die Nächte sind jetzt bitterkalt

Die Nacht auf Sonntag war mal wieder eine richtige Winternacht. Die arktische Kaltluft, die in Deutschland eingeflossen war, machte es sich schön gemütlich. Für uns war das bei Temperaturen bis -15 Grad eher eine ungemütliche Angelegenheit. Es folgt noch eine weitere sibirische Frostnacht – wenn auch nicht für alle.

Nachtfrost: Ein eiskalter Schleier legt sich übers Land

Eiszapfen hängen vom Dach. Dahinter zeigt sich ein schwarze Nacht.
Da wachsen die Eiszapfen. Aber Vorsicht: Wenn sie zu groß werden, können sie herunterfallen. © Getty Images/iStockphoto, PinkBadger

Rezept für Eisnächte: Schnee und klarer Himmel

Überall, wo Schnee liegt und der Himmel vorübergehend aufklart, geht es mit den nächtlichen Temperaturen besonders weit runter. Das betrifft vor allem den Süden und den Osten Deutschlands. In der Nacht zum Sonntag lagen die Tiefstwerte beispielsweise im Harz, am Alpenrand und in den östlichen Mittelgebirgen unter -10 Grad.

Die Tiefsttemperaturen in Deutschland

Frostig auch ohne Schnee

Aber auch in den schneefreien Bereichen sanken die Temperaturen oft auf -4 bis -2 Grad – gemessen in zwei Metern Höhe, während es direkt am Boden gerne mal noch eisiger ist. Nur an der nordfriesischen Küste blieben die Werte knapp im Plusbereich.

Jetzt rückt die sibirische Kälte vor

Im Osten Deutschlands kann die kalte Luft aus Sibirien noch eine Weile verharren. In Sibirien herrschen seit Wochen Tiefstwerte, die für uns fantastisch klingen: -50 Grad in Jakutsk zum Beispiel. Über Polen hinweg zog die eisige Luft auch in den Osten Deutschlands. Hier wird es in der Nacht auf Montag noch einmal richtig kalt, -10 bis -5 Grad sind dann keine Seltenheit.

Ausgesuchte Tiefsttemperaturen:

  • Radebeul: -11 Grad
  • Dresden: -11 Grad
  • Frankfurt (Oder): -10 Grad
  • Cottbus: -10 Grad
  • Berlin: -5 Grad

Kaum macht sich die sibirische Kaltluft aber mal auf den Weg nach Deutschland, steht der Atlantik parat und hält mit milder Luft dagegen. Die Temperaturen im Westen steigen an, hier werden die Nächte schon wieder wärmer. Die Tage natürlich erst recht. Und auch im Osten hält die Kälte nicht mehr lange durch.

Dafür drohen vorübergehend erneut Schnee- und Eisglätte. Hier alle Details im aktuellen 7 Tage-Wettertrend.

Unsere Wettertrends und Langfristprognosen

Falls Sie weiter in die Zukunft schauen möchten, ist der 42-Tage-Wettertrend eine Option. Dort schauen wir uns an, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Vielleicht brauchen Sie aber auch unsere Langfristprognose von ECMWF und CFS.

Damit Sie auch unterwegs kein Wetter mehr verpassen, empfehlen wir unsere wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte.

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