So lecker warm wird es jetzt

September im Temperatur-Check: Deutschland bekommt einen Sommernachschlag

Das schönste Wetter im ganzen Jahr: Spät- und Altweibersommer

Für viele von uns ist es das schönste Wetter im ganzen Jahr. Denn die Temperaturen sind nicht mehr so brutal wie sie es im Sommer sein können. Gleichzeitig ist es aber immer noch super angenehm, wenn man bei 25 Grad in der Septembersonne sitzt. Wir schauen auf die Temperaturen und mögliche Hotspots in den folgenden Tagen, haben aber auch die frühherbstlichen frischen Nächte im Auge.

Welche Temperaturen erwarten uns in den kommenden Tagen?

13.09.2020, Baden-Württemberg, Ertingen: Ein Mann und eine Frau liegen unter Sonnenschirmen in Liegestühlen an einem Badesee und halten sich an der Hand. Foto: Thomas Warnack/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Badewetter im September: Bis zu 30 Grad können es in den kommenden Tagen werden. © dpa, Thomas Warnack, war kde

RTL-Meteorologe Carlo Pfaff: „Vor allem in der Mitte und im Süden weht ein laues Spätsommer-Lüftchen und lässt die Temperaturen insbesondere am Sonntag nochmals spürbar ansteigen.” Das bedeute, dass es in der Mitte und im Süden abseits der Berge schon mal gerne 24 bis 28 Grad gebe, erläutert Pfaff weiter. „Im Norden und Osten hat der Spätsommer leider noch Startprobleme. Es ist zwar auch nicht wirklich kalt. Durch den Nordostwind liegen die Temperaturen dort aber maximal bei 19 bis 22 Grad.”

Wackelt auch die Hitzemarke von 30 Grad?

„Im Südwesten sind in der kommenden Woche selbst Höchstwerte von 30 Grad nicht auszuschließen.” Und somit sind die Regionen am Oberrhein in Deutschland der Hotspot. Aber auch im Norden und Osten kommt der Spätsommer temperaturtechnisch richtig in Fahrt. Verbreitet erwartet Pfaff Höchstwerte von 24 bis 28 Grad oder vielleicht sogar etwas darüber.

An den Küsten spielt der Spätsommer

05.11.2020, Nordrhein-Westfalen, Essen: Raureif hat sich auf eine Wiese in gelegt. Im Hintergrund ist ein Baum bei Sonnenaufgang zu sehen. Foto: Fabian Strauch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
In der Nacht gehen die Tiefsttemperaturen auch gerne mal in den Bereich, wo Bodenfrost möglich ist. © dpa, Fabian Strauch, fst fdt

Einzig direkt an der Küste ist es im Seewind bei Temperaturen um die 20 Grad spürbar frischer. Denn Nord- und Ostsee mit Wassertemperaturen von um die 16 bis knapp 20 Grad bremsen den Sommer doch ordentlich aus. Und apropos „frisch”: in den Nächten geht es weiterhin frühherbstlich zur Sache. Einerseits durch lokale Dunst- und Nebelfelder. Andererseits liegen die Tiefstwerte gerne im einstelligen Bereich und gelegentlich klopft weiterhin der Herbst mit Bodenfrost an.

Bis Mitte nächster Woche bleibt es spätsommerlich warm

Die Graphik zeigt die Vorhersage der Höchstwerte für Mittag, 08. September 2021
Spätsommer in der Verlängerung. © wetter.de

Woher hat der Altweibersommer eigentlich den Namen?

Natürlich dauert es noch etwas bis wir in die Zeit des klassischen Altweibersommers kommen - die ist eigentlich erst ab Mitte September. Dann lassen Tautropfen die Spinnweben im Gras oft grau erscheinen. Doch mit grauen Haaren von älteren Damen hat der Altweibersommer nichts zu tun.

RTL-Meteorologe Björn Alexander: „Der Wortteil „-weiber” hat nämlich seine Wurzel im Wort „weiben” aus dem Althochdeutschen. Das bedeutete ehemals „weben”. Also das Weben der Spinnweben, die der Morgentau sichtbar grau erscheinen lässt. Erst später kamen dann auch weitere Interpretationen hinzu, die etwas mit älteren Frauen mit silbernem oder grauen Haar oder dem gealterten Sommer zu haben.”

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(bal/kfb)