Sehr hohe Waldbrandgefahr in Deutschland

Bis Samstag noch Warnstufe 4

Sonnenschein und andauernde Trockenheit sorgen immer noch für zum Teil sehr hohe Waldbrandgefahr in Deutschland. Die Böden sind ausgetrocknet, in den Wäldern liegt trockenes Laub vom Herbst, genug saftig-frische Bodenvegetation ist noch nicht gewachsen.

Sehr hohe Waldbrandgefahr in Deutschland

Am Donnerstag und Freitag ist noch keine Entspannung in Sicht. Denn es scheint noch einmal trocken zu bleiben, bevor dann ab dem Wochenende wechselhaftes und feuchteres Wetter endgültig die Waldbrandgefahr sinken lässt.

Am Dienstag herrschte im Osten die höchste Stufe 5 – 'sehr hohe Gefahr‘. Mittwoch gab es vor allem im Süden die Stufe 4. Der Donnerstag zeigt sich leicht entspannt mit Warnstufe 3 im Osten und Süden (Ausnahme sind Teile Bayerns). Freitag wird teilweise die Warnstufe 4 (hohe Gefahr) im Osten, in der Mitte und im Südwesten prognostiziert. Weite Teile sind mit der Warnstufe 3 belegt. Am Wochenende besteht nur noch am Samstag im Osten hohe Gefahr (Stufe 4), ab Sonntag gibt es dann landesweit kaum noch die Gefahr von Waldbränden. (Quelle und Bild (Vorhersage für Freitag) : DWD)

In diesem April wurden nach Zweidrittel des Monats im Norden und Nordosten des Landes erst zwischen 10 und 20 Prozent des vieljährlichen Mittels erreicht. Einen langfristigen Trend kann man daraus zwar noch nicht ableiten, aber Tatsache ist, dass gerade jetzt in der Wachstumsphase der Natur das dringend benötigte Regenwasser fehlt. Im Nordosten beispielsweise sind bisher erst 5 bis 10 Liter gefallen. In Greifswald fallen in einem April durchschnittlich rund 40 Liter, in Deutschland durchschnittlich 60 Liter (bisher erst rund 20 Liter).

Trockenheit im Frühjahr ist nicht ungewöhnlich. Auch 2010 und im vergangenen Jahr war im April zu wenig Regen gefallen. Wenn im Boden genug Wasser vom Winter gespeichert ist, macht das den Pflanzen und Bäumen aber nichts aus.