Zum Teil erhebliche Schäden

Schweres Erdbeben erschüttert Teile Griechenlands

Die Karte zeigt die Lage des Epizentrums im Norden Griechenlands
Am Mittwoch hat gegen 12:16 Uhr Ortszeit ein schweres Erdbeben den Norden Griechenlands erschüttert. © wetter.de

Beben der Stärke 6,3 nordwestlich von Athen

Gegen 12.16 Uhr Ortszeit (11:16 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) hat ein schweres Erdbeben Teile Griechenlands erschüttert. Das Beben hatte nach Angaben des Amerikanischen Erdbebendienstes eine Stärke von 6,3 und lag mit dem Epizentrum etwa 230 Kilometer nordwestlich der griechischen Hauptstadt Athen.

Über 100.000 Menschen sind von den Auswirkungen betroffen

Das Epizentrum lag nahe der Stadt Týrnavos und etwa 25 Kilometer nordwestlich von Lárisa. In Týrnavos leben circa 11.000 Menschen. Lárisa hat etwa 150.000 Einwohner. Deutlich weiter entfernt befindet sich die griechische Hauptstadt Athen. So liegt das Epizentrum rund 230 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt. Der Erdbebenherd befindet sich in einer Tiefe von 8 bis 10 Kilometern unter der Oberfläche. Damit kam es besonders im Bereich des Epizentrums zu teilweise erheblichen Schäden.

Angst vor weiteren Beben und Nachbeben

Auch bei diesem Erdbeben ist die Angst vor weiteren Nachbeben groß. Außerdem lassen sich Beschädigungen an den Häusern und Gebäuden nicht zeitnah feststellen. Deshalb wurde die Bevölkerung der Stadt Lárisa aufgefordert, vorläufig die Häuser nicht zu betreten. Hintergrund sind erste Nachbeben der Stärke 2 und der Stärke 5.

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