Starkregen-Alarm in Urlaubsregionen

Heftige Unwetter und Gewitter toben sich im Süden Frankreichs aus

Über 200 Liter Regen pro Quadratmeter

Schwere Gewitter haben im Süden Frankreichs schlimme Überflutungen gebracht. Hier sind laut Meldungen zum Teil über 200 Liter pro Quadratmeter gefallen. Und zwar binnen weniger Stunden. Autobahnen und Bahnstrecken waren blockiert. Tausende Autofahrer saßen fest. Ein Mensch wird im Departement Gard weiter vermisst und ein von einem Blitzschlag getroffener Arbeiter wurde leicht verletzt. Und die Gefahr ist noch nicht vorbei. In Teilen Südfrankreichs werden am Mittwoch erneut große Regenmassen erwartet.

Oben im Video: Fluten auf Autobahnen und in den Städten

Eine intensive Unwetterlage

Bereits in den letzten Tagen hat die Wetterlage im Südwesten Europas an Fahrt aufgenommen. Tiefdruckeinfluss über Spanien und Portugal hatte dort bereits eine Abkühlung mit Gewittern gebracht. Gleichzeitig wurden die letzten Reste der Sommerluft mit Spitzen über 30 Grad nach Frankreich abgedrängt. Ein explosives Luftmassengemisch, das nun extreme Gewitter gebracht hat.

Am Mittwoch wurde eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe Orange für 13 Departements ausgesprochen. Im am Dienstag bereits betroffenen Departement Gard sollten am Mittwoch alle Schulen geschlossen bleiben. Etliche Straßen waren blockiert und Ortskerne von Wasser überflutet.

Twitter: Sturm in Nimes

Böen über 100 km/h und sintflutartiger Regen

Die Bilder, die über soziale Netzwerke aus dem Süden Frankreichs verbreitet werden, sprechen eine eindeutige Sprache. Hier wurden teils über 200 Liter Regen pro Quadratmeter vermeldet. Auch seitens offizieller Wetterstationen betrugen die stündlichen Regenmengen teilweise über 50 Liter pro Quadratmeter. Gleichzeitig erreichten die Windspitzen um die 100 km/h oder etwas darüber.

Twitter: Schwere Unwetter und Überflutungen

Nach Unwetter in Gard: Vermisste und Verletzte

Die Wassermassen und ihre Wirkungen blockierten Autobahnen und Bahnstrecken. Die auf Abschnitten überflutete Autobahn zwischen Nîmes und Montpellier wurde zeitweise gesperrt, Tausende Autofahrer saßen fest. Auch der Bahnverkehr zwischen beiden Städten wurde unterbrochen. Wie der Bahnbetreiber SNCF mitteilte, blockierte abgerutschtes Geröll die Gleise, andere Abschnitte standen komplett unter Wasser. Ein Mensch wurde im Departement Gard vermisst und ein von einem Blitzschlag getroffener Arbeiter wurde leicht verletzt, teilte die Präfektur in Nîmes mit.

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(bal/ctr(oha)