Tödliche Unfälle und Stromausfälle
Schneesturm legt den Osten Nordamerikas auf Eis
Bis zu einem halben Meter Neuschnee
In Teilen Nordamerikas ist der heftigste Schneesturm seit Jahren unterwegs. Im New Yorker Central Park fiel mehr Schnee als im kompletten vergangenen Winter. Inzwischen hat sich die Situation auf den Straßen wieder entspannt.
Was für Auswirkungen das Winterchaos hat, sehen Sie im Video.
New York in Weiß gehüllt
Der Schneefall hatte in einigen Küstenbundesstaaten am späten Mittwochnachmittag (Ortszeit) eingesetzt. Einen Tag später maßen die Meteorologen für Teile Pennsylvanias 50 Zentimeter Neuschnee. In der Millionenmetropole New York wurden im Central Park bis um ein Uhr am Donnerstagmorgen bei anhaltendem Schneefall bereits 16 Zentimeter Neuschnee gemessen - mehr als die zwölf Zentimeter, die dort im gesamten Vorjahreswinter gefallen waren.

Tödliche Unfälle und Stromausfälle
Die Schneefälle verursachten Unfälle mit teils tödlichen Folgen. Bei einem Massenunfall im Bundesstaat Pennsylvania mit bis zu 60 Fahrzeugen starben zwei Menschen.
Die Webseite Poweroutage.us meldete am Donnerstagmorgen Stromausfälle in rund 70 000 Haushalten im Nordosten der USA - ein im Vergleich zu ähnlichen Wetterlagen der Vergangenheit eher niedriger Wert.
Das Schneetief kommt auch noch zu uns
Am Donnerstag zog der Sturm weiter nach Nordosten, die meisten Straßen rund um die Millionenmetropole waren bei leichtem anhaltenden Schneefall geräumt.
Das Tief macht sich nun auf den Weg zu uns. Zunächst zieht es über den Atlantik und dann erreicht das Schneetief Deutschland ziemlich genau zu Weihnachten.
So stehen bei uns die Chancen auf Winter
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