Schneehöhen und Wintersport: Wo liegt denn überhaupt Schnee in den Alpen?

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So sieht es in Leysin in den Schweizer Alpen aus. © dpa, Laurent Gillieron

Es gibt ein paar Regionen, in denen etwas mehr Schnee liegt

Es ist ein leidiges Thema mit dem Wintersport in der noch jungen Saison 2015/16. In vielen Alpenregionen scheint seit Wochen die Sonne, aber es ist zu warm. Teilweise sogar zu warm, um Kunstschnee zu produzieren. Besonders die niedrig gelegenen Skigebiete, die nicht über 2.000 Meter hinausgehen, haben es schwer, die Pisten mit Naturschnee zu präparieren. Es gab insgesamt viel zu wenig Niederschlag, auch in den höher gelegenen Gebieten. Immerhin konnten teilweise in Tallagen Pisten mit Kunstschnee präpariert werden, da es dort in den Nächten Minusgrade gegeben hat.

Selbst in hoch gelegenen Skigebieten sieht es traurig aus. In Riffelberg unterhalb des 4.478 Meter hohen Matterhorns in der Schweiz liegt kaum Schnee (siehe dazu auch die Webcam), dabei liegt Riffelberg an der höchsten europäischen Eisenbahnstrecke. Ebensowenig gut sind die Bedingungen auf der Alpensüdseite. In den italienischen Alpen fährt man ebenfalls nur auf Kunstschneebändern umher, genau wie in Kärnten. Dafür scheint die Sonne oft den ganzen Tag.

Es fehlt einfach am Schnee, in den vergangenen Wochen gab es kaum Niederschläge, die wenigstens in großen Höhen als Schnee niedergegangen wären. So leiden die großen Skiarenen in Tirol und natürlich auch in den deutschen Alpen unter dem Schneemangel. Selbst in renommierten Skigebieten wie in Klosters steht so mancher Lift still.

Es gibt aber ein paar Regionen, in denen etwas mehr Schnee liegen geblieben ist, bzw. in denen die Kunstschneeproduktion überhaupt flächendeckend möglich war. Dazu gehören das Salzburger Land, Vorarlberg und in Teilen auch die Steiermark.

Klicken Sie sich durch unsere Webcams und schauen Sie in die Schneehöhen. Bei der überschaubaren Schneelage ist in den Alpen sicher auch kurzfristig noch was frei.