Schnee nach Hitzewelle: In den Alpen hat sich der Winter gemeldet

10 Zentimeter Schnee, -7 Grad

Von der Hitzewelle fast übergangslos in Frost und Schnee: Auf der Zugspitze hat sich am Sonntagmorgen der Winter gemeldet. Auf Deutschlands höchstem Berg (2.962 Meter) hatte es in der Nacht knapp zehn Zentimeter Neuschnee gegeben. Mit minus sieben Grad war es dazu frostig kalt. Die Schneefallgrenze war bis auf 1700 Meter gesunken, ab einer Höhe von 2000 Metern hatte sich eine geschlossene Schneedecke gebildet.

Bis zu 40 Zentimter Schnee: Höhere Bergstraßen nicht passierbar

In vielen Teilen der Alpen hatte sich der Kaltlufteinbruch zum Wochenende bemerkbar gemacht. Auf den Messstationen am Sonnblick (3.105 Meter) und auf der Rudolfshütte (2.300 Meter) in den Hohen Tauern lagen rund 40 Zentimeter Neuschnee. Einige höher gelegene Bergstraßen von Tirol bis in die Steiermark waren nach Schneefällen - zumindest vorübergehend - nicht passierbar. Auch auf der Villacher Alpe und in Bad Gastein gab es den ersten Schnee und in Südtirol waren Almwiesen und Berge verschneit. Im Pustertal schneite es bis auf 1.200 Meter hinab.

50 bis 100 Liter Regen

Heftige Niederschläge in Form von Wasser gab es in Kärnten, Osttirol und in den südlichen Regionen von Salzburg. Binnen 24 Stunden kamen zwischen 50 und 100 Liter Wasser auf den Quadratmeter zusammen.