Winter- und Glätte-Alarm in Deutschland

Schnee mit Tief AHMET: Jetzt bekommt die Mitte ordentlich was auf die Mütze

Schneefall vor allem ab 200 m Höhe

Das Schneetief gibt immer noch nicht auf. Heute verlagert sich der Schwerpunkt des Schneefalls rund um die Mitte Deutschlands. Besonders ab 200 bis 400 m Höhe kommt noch etwas Schnee hinzu oder es bildet sich eine Schneedecke. In tiefen Lagen fällt auch Schneeregen oder Regen.

In unserer Animation im Video können sie die berechneten Schneemengen sehen. Das sieht ordentlich nach Winter aus.

Bis 15 Zentimeter Neuschnee sind möglich

Vor allem in Lagen ab etwa 200 m gibt es heute Neuschneemengen meist von 1 bis 5 cm. In den westlichen und einigen südwestdeutschen Mittelgebirgen oberhalb von 300 bis 400 m fällt auch deutlich mehr. 5 bis 10 cm, örtlich bis 15 cm Neuschnee sind drin. Da kommt in der Summe ganz schön was zusammen.

Klar, dass dabei die Straßen durch Schneematsch, Schnee und Eis glatt werden können. Ohne Winterreifen geht gar nichts. Auf Es sind aber auch die hilflos der Glätte ausgeliefert.

In der Nacht zum Samstag erreichen die Schneefälle vor allem die Osthälfte, aber auch im Bergland in der Mitte schneit es noch weiter. Besonders viel kommt jetzt nicht mehr nach. Harz, Erzgebirge und die ostbayerische Mittelgebirgen bekommen höchstens noch 5 cm oben drauf. In tiefen Lagen gibt’s höchstens noch Schneematsch. Glatt kann es aber auch dort dennoch werden. Gefrierende Nässe ist das Stichwort.

Wintereinbruch dank Tief AHMET

Den Wintereinbruch in Deutschland verdanken wir Tief AHMET, der eine recht ungewöhnliche Reise hinter sich hat: Er wurde am Montag über dem Balkan geboren, lachte sich dann feuchte Luft vom Schwarze Meer an und zog Dienstag weiter nach Polen wo er auf kalte Luft aus Skandinavien traf.

Damit verwandelte sich das Regentief immer mehr in ein Schneetief, AHMET bog nach Westen ab und brachte Mittwoch den Winter in den Norden Deutschlands – Hamburg wurde weiß und selbst über Sylt legte sich eine 4 cm hohe Schneedecke.

Am Wochenende zieht Tief AHMED nach Osteuropa ab und vom Atlantik her breitet sich Hoch ANTJE aus.

Hier gab es Schnee

Schneetief AHMET hinterließ auch in Niedersachsen seine Schneespuren.
Niedersachsen, Hannover, 06.01.2021, Besucherandrang im Deister. Auch hier hatte Tief AHMET es reichlich schneien lassen. © imago images/localpic, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Etwas ungewöhnlich ist Schneeverteilung derzeit schon: München hat mit bis zu 10 cm und Mühldorf am Inn mit 14 cm sogar mehr Schnee als Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen mit 8 cm, und selbst im östlichen Niedersachsen sowie in Teilen Schleswig-Holsteins wie zum Beispiel auf Sylt kann mit bis zu 4 cm gut mit den Alpentälern mithalten.

„Schneekönige“ im Vergleich zu den Alpentälern sind die Mittelgebirgslagen oberhalb von etwa 400 Metern Höhe mit 15 bis gut 30 cm Schnee, und hier kommen bis Samstag sogar noch 5 bis 15cm Neuschnee dazu!

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