Hier wird es jetzt richtig eisig

Winter in Deutschland: Teils strenger Frost mit Glätte

von Martin Pscherer und Letizia Vecchio

Hat der Winter Deutschland jetzt doch im Griff? Zumindest in einzelnen Teilen ist es über Nacht richtig frostig geworden – mit Schnee, gefrierendem Regen und Glätte. Wir werfen einen Blick darauf, wo es in den kommenden Tagen besonders brenzlig wird.

Wintereinbruch zuerst im Norden

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Vor allem der Norden und der Nordosten bekommen Kälte satt! Denn von der Elbe bis nach Brandenburg, später auch vom Erzgebirge bis zum Harz fällt der erste Schnee. Für fluffige Flocken oder Puderschnee reicht es allerdings oft noch nicht, es bleibt eher bei Schneeregen oder gefrierendem Regen. Auch an der Ostsee sind vereinzelt Schneeschauer möglich. Wetter.de Meteorologe Martin Pscherer warnt zur Vorsicht: „Es kann definitiv glatt werden. Außerdem sollte man sich warm anziehen, denn der Wind lässt die gefühlte Temperatur auf -5 Grad sinken.“

Schnee und Kälte auch in Bayern, Hessen und der Pfalz

Prognose und Vorhersage der Tiefstwerte in der Nacht zum Sonntag
Es wird zum Teil knackig kalt bis eisig

Allerdings beschränkt sich das Schneetreiben nicht auf den Norden. In der Nacht zum Samstag geht es auch in Nordbayern, im Erzgebirge und im Sauerland los. Schneeregen, gefrierender Regen und eisige -2 bis -8 Grad erwarten uns. Auch an der Ostsee gibt es weiteren Schnee – zum Teil haben die Winterdienste somit sehr viel zu tun.

Dieser Trend setzt sich den Samstag über fort. Im hessischen Bergland bis hin zum Pfälzer Wald ist ebenfalls Schnee möglich. Überall dort ist auch die Glättegefahr besonders hoch! In der Nacht zum Sonntag wird es in der Mitte und im Norden dann wirklich bitterkalt – bei bis zu -10 Grad in den östlichen Mittelgebirgen – strenger Frost also. Und direkt am Boden kann es sogar noch kälter werden. Mit Tiefstwerten von bis an die -15 Grad.

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Entwarnung am Sonntag - aber nicht für alle

 ID 520 Nach dem Sturm kommt der Schnee. Nachdem beide Sturmtiefs vom Wochenende und Montag abgezogen sind, folgen intensive Schneefälle für die Berge Mitteldeutschlands und den Alpen. Besonders intensiv sind die Schneefälle von Montagabend bis Mittw
So winterlich weiß ist es ab kommender Woche nur noch in höheren Lagen.

Mildere Luft aus Südwest drängt die Kälte am Sonntag etwas zurück, oder besser gesagt in Richtung Nordost. Dort bleibt es dann auch richtig eisig – vor allem um die Mittelgebirge, den Harz und Richtung Ostsee ist die Glättegefahr besonders hoch. Rund um die Mittelgebirge bleibt es auch am Montagmorgen glatt – wer mit dem Auto oder dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit ist, sollte also vorsichtig sein, bevor es milder wird. „Die Lage entspannt sich in der kommenden Woche wieder, denn der Schnee zieht sich in höhere Lagen zurück“, meint wetter.de Meteorologe Martin Pscherer.

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(eve)